Ehemalige Realschule: Pause nach Abriss-Sprint

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Ruhepause: Nachdem die Abrissarbeiten im Zuge des Neubau-Projektes der Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle am Alten Schulhof im vergangenen Jahr in Windeseile über die Bühne gingen, finden nun bis zum Frühjahr keine weiteren Maßnahmen dort statt.

Schalksmühle  - Erst Vollgas, jetzt Winterschlaf – die Arbeiten am Alten Schulhof, wo die Wohnungsgesellschaft Halver-Schalksmühle (WHS) Wohngemeinschaften für Senioren errichten möchte, ruhen derzeit. Erst im Frühjahr soll es mit dem Start des Neubaus wieder weitergehen.

Ohne Beanstandung: Mit der Verkehrsführung und den zwischenzeitlichen Sperrungen gab es keine Probleme.

Fast in Rekordzeit haben die Mitarbeiter des zuständigen Abrissunternehmens den Gebäudekomplex der ehemaligen Realschule dem Erdboden gleich gemacht. Eigentlichen sollte erst Anfang 2020 angerissen werden, doch es fand sich eine Firma, die noch im zurückliegenden Jahr anfangen konnte. Also machten sich, nachdem schon Anfang Oktober das Innere der alten Schule entkernt worden war, Abrissbagger und Presslufthammer Anfang November ans Werk, was auch Andrea Craen, die Geschäftsführerin der projektverantwortlichen WHS, freute. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf der bisherigen Arbeiten. Alles hat wunderbar geklappt. Wir waren mit dem Abriss sogar früher fertig, als geplant.“

Keine Beschwerden während Abriss

Der Rest: Bis auf ein Stück einer Mauer an der Friedhofstraße ist von dem ehemaligen Realschul-Komplex nichts übrig geblieben.

Auch die Verkehrsführung, die während der Arbeiten teilweise durch Ampelanlagen geregelt wurde, und die zwischenzeitlichen Sperrungen der Straße stellten die Verantwortliche zufrieden. Es habe keine Beschwerden gegeben, auch nicht von den unmittelbaren Nachbarn, obwohl diese allen Grund dazu gehabt hätten. Sie seien durch den Lärm und den Staub schon sehr stark beeinträchtigt worden, bedauert Andrea Craen. „Wir hoffen, dass alle die Belastungen gut verkraftet haben.“ 

Nach dem Abriss-Sprint in 2019 ist jetzt nur noch ein Stück einer Mauer an der Friedhofstraße von der Schule übrig. Doch bis zum Frühjahr, bis zum Start des Neubaus, herrscht nun erst einmal Ruhe am Alten Schulhof. Bis auf ein paar Absteckungen werde es in dieser Zeit keine weiteren Maßnahmen geben, betont die Geschäftsführerin. 

Tapfere Anlieger: Trotz Lärm und Staub hat es keine Beschwerden der Nachbarn gegeben.

Dem Plan, bis Sommer 2021 mit dem Projekt fertig zu werden, stehe laut WHS nichts im Wege. Ganz im Gegenteil. Wie Andrea Craen mitteilte, laufen die Arbeiten hinter den Kulissen stetig weiter. So habe der Architekt, nachdem Mitte Oktober die Baugenehmigung erteilt worden war, die Ausschreibungen für den Neubau versandt. Diese habe man bereits überwiegend zurückbekommen, sodass der Planer nun verhandeln und die einzelnen Gewerke aussuchen könne. 

Möblierung bereits in Planung

Nicht nur der Architekt, auch der Partner der WHS und spätere Betreiber der Seniorenwohngemeinschaften, die Pflege an der Volme, arbeite parallel dazu. Er plane derzeit die Möblierung der Einrichtung. „Wir sind also schon ziemlich in der Tiefe“.

Das plant die WHS am Alten Schulhof

Die WHS möchte am Alten Schulhof drei Wohngemeinschaften für jeweils acht ältere Bewohner auf drei Etagen errichten. In Nachbarschaft zur PuG-Tagespflege sollen geräumige, barrierefreie, 20 Quadratmeter große Einzelzimmer, Küche, Terrasse beziehungsweise Balkon im Erdgeschoss und Nebenräume sowie ein Gemeinschaftsraum entstehen. Die Art der angebotenen Pflege- und Unterstützungsleistungen, so das Konzept des Partners Pflege an der Volme, sollen die Bewohner selbst bestimmen können. Rund 18 qualifizierte Mitarbeiter sollen Vollzeit beschäftigt werden.

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