Umgestaltung des Schnurrenplatzes im Ortskern

Schnurrenplatz: Verwaltung ändert Pläne

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Umgestaltung des Schnurrenplatzes: Die Verwaltung hat ihre Pläne geändert.

Schalksmühle - Im Rahmen der Umgestaltung des Schnurrenplatzes, die bereits seit mehreren Monaten läuft, hat die Gemeinde ihre Planung umstellen müssen, um teilweise auf neue Erkenntnisse durch die Arbeiten zu reagieren.

Unter dem Punkt Bekanntgaben teilte Oliver Emmerichs, Leiter der Bauverwaltung, dem Gemeinderat am vergangenen Montag mit, dass man für einen Teil der Parkplätze der neuen P&R-Anlage über eine Oberflächenbefestigung abstimmen müsse. 

„Diese befinden sich auf der Fläche, die von der Deutschen Bahn AG mit dem Hinweis auf eine eventuelle Wiederinbetriebnahme des zweiten Gleises über einen Gestattungsvertrag langfristig zur Verfügung gestellt wird. Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe hat in seiner Eigenschaft als Fördergeber im Rahmen der Bewilligung darauf hingewiesen, dass die Fläche nur in vereinfachter Form mit Dolomitsand befestigt und die Parkplätze durch Pflasterstreifen optisch voneinander abgetrennt werden sollten, um die Herstellungskosten mit Blick auf einen möglichen Rückbau möglichst gering zu halten“, erklärte Oliver Emmerichs.

Bedenken bei Baumaterial

Gegen dieses Baumaterial hat die Verwaltung allerdings Bedenken, da „neben einer einheitlichen optischen Gestaltung insbesondere ein deutlich geringerer Unterhaltungsaufwand für eine Befestigung auch dieser Fläche in Verbundpflaster“ spreche. 

Die WC-Anlage wird neu angeschlossen.

Eine Kostenermittlung auf Grundlage des Angebotes habe gezeigt, dass die Mehrkosten hierfür bei rund 10 000 Euro liegen. „Zudem wurde bekannt, dass für die Entwässerung der Platzfläche und Fahrbahn die Verlegung einer neuen Kanalleitung erforderlich ist, an die dann auch das vorhandene WC-Gebäude neu angeschlossen wird. 

Im Zuge der hierfür erforderlichen Tiefbauarbeiten bietet es sich an, die ursprünglich zunächst nicht vorgesehene Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile mit herzustellen“, sagt der Fachbereichsleiter. Gedacht sei nun an eine Kombistation zur Entsorgung von Chemietoiletten und Grauwasser sowie Entnahmemöglichkeit von Frischwasser gegen Gebühr, die seitlich am vorhandenen WC-Gebäude errichtet werden kann.

Rat hat der Umsetzung zugestimmt

Weiterer Bestandteil sei ein Bodeneinlauf für die Entleerung von Abwassertanks. „Die Kosten für eine solche Station nebst Anschlussarbeiten belaufen sich auf rund 7000 Euro.“ Der Rat hat der Umsetzung der Maßnahmen einstimmig zugestimmt.

Mehr zu den Arbeiten am Schnurrenplatz

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