Betrunkene Jugendliche sorgt für SEK-Einsatz in Dahlerbrück

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Unklares Ergebnis nach SEK-Einsatz in Dahlerbrück

Dahlerbrück - Im Zuge der Ermittlungen der Polizei zu dem SEK-Einsatz mit mehreren Festnahmen und Waffen- beziehungsweise Drogenfunden am vergangenen Dienstag an der Linscheider Straße gibt es neue Erkenntnisse, teilt Pressesprecher Christof Hüls auf Anfrage unserer Redaktion mit.

Der Verdacht, dass in der Nacht zum Mittwoch in einer Wohnung zwei weibliche Jugendliche gegen ihren Willen festgehalten worden, habe sich nach Auswertung aller Zeugenaussagen nicht erhärtet. Was genau der Beweggrund für den Anruf einer 17-Jährigen gegen 21.35 Uhr bei der Polizei steckte, bleibt weiter unklar. 

Die junge Frau hatte angegeben, dass sie und eine Freundin in einer Wohnung eingesperrt seien und einer der Täter bewaffnet sei. Kurze Zeit später rückte ein Sondereinsatzkommando der Polizei an und umstellte das Haus. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft durchsuchten die Spezialkräfte der Polizei drei Wohnungen.

Erkenntnisse an Staatsanwaltschaft übergeben

Zur Verwunderung der Beamten war vor Ort keine Bedrohungslage auszumachen. Zunächst konnten weder Opfer noch Täter ausfindig gemacht werden. Während ein Mädchen noch in der Nacht in der Nähe des durchsuchten Hauses aufgefunden werden konnte, fehlte von dem anderen jede Spur. 

Wie Christof Hüls nun mitteilen konnte, meldete sich dieses im Laufe der Nacht bei ihrer Mutter und am Folgetag mit ihr bei der Polizei. Wie sich herausstellte, war es nicht sie, sondern die andere junge Frau, die – so wurde jetzt klar – unter erheblichen Alkoholeinfluss die Polizei alarmierte. Ihre Aussagen blieben bei der Vernehmung allerdings schwammig. Die Polizei gibt ihren Kenntnisstand zu dem Vorfall nun an die Staatsanwaltschaft weiter, so Hüls.

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