Autobahn 45

Hauptarbeit für Millionen-Projekt bislang am Schreibtisch

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Bis 2025 möchte Straßen.NRW den Ersatzneubau der Talbrücke Sterbecke abgeschlossen haben. 

Schalksmühle  - Die Arbeiten an dem 50 Millionen Euro teuren Ersatzneubau der Sterbecketal-Brücke laufen auf Hochtouren. Zu sehen ist davon aber noch nicht viel, da das Meiste an den Schreibtischen der Verantwortlichen passiert. So werden Ende des Monats weitere Vorarbeiten ausgeschrieben.

In einem ersten Schritt soll der sogenannte Oberbau – also die Bereiche vor und hinter der neuen Brücke – vorbereitet werden, erklärt Karl-Josef Fischer, der zuständige Koordinator bei Straßen.NRW für die A 45 in Nordrhein-Westfalen. Hier muss allerdings noch ein Hindernis beseitigt werden. Für die Maßnahme hat der Landesbetrieb bislang kein Planfeststellungsverfahren eingeleitet, da man sich mit allen Eigentümern über eine zeitlich begrenzte Nutzung der Grundstücke geeinigt habe. Nur in einem Fall zeichne sich keine Lösung ab. Deshalb werde man als letzte Konsequenz ein entsprechendes Verfahren anstreben, um bis Ende 2020 das Baurecht von der Bezirksregierung Arnsberg zu haben. 

Geplant ist, dass der Brückenteil in Fahrtrichtung Dortmund zunächst nicht abgerissen wird. Der Verkehr soll vierspurig darüber geleitet und die Auffahrt Richtung Dortmund umgebaut und verkürzt werden. Die Fahrbahnübergänge werden überprüft und Verschleißteile ausgetauscht. Es sollen möglichst keine Schäden an der alten Brücke entstehen, bis der Neubau stehe, so Karl-Josef Fischer. Im Herbst soll mit dieser Teilmaßnahme begonnen werden. Enden soll sie Ende des Jahres. 

Ausschreibung für Brücken-Neubau

Nach den Sommerferien soll zudem die Ausschreibung für den Brücken-Neubau erfolgen. Da diese europaweit veröffentlicht wird, ist eine Laufzeit von einem halben Jahr einzuplanen. Der Neubau soll noch in diesem Winter beginnen. Im Frühjahr 2021 soll der Brückenteil Fahrtrichtung Frankfurt abgerissen werden. Im Gegensatz zur anderen Bauwerkhälfte, die laut Straßen.NRW die Bauzeit aushalten wird, wurde dieser Teil seiner Zeit nicht verstärkt. Erst wenn die neue Brücke steht, wird auch der Teil Richtung Dortmund abgebrochen. Der komplette Ersatzneubau soll 2025 abgeschlossen sein.

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