Neue Aufgabe in der Region um Kimparana

Die Vorsitzende Francoise Eckern (r.) und der zweite Vorsitzende Peter Höller wurden von der Versammlung einstimmig wiedergewählt. Geschäftsführerin Hildegard Knop trug ihren Geschäftsbericht für 2009 vor.

SCHALKSMÜHLE – Unter der Leitung des ehemaligen Vorsitzenden Erich Potberg waren die Wahlen während der Jahreshauptversammlung des Vereins Partnerschaft Sahelzone schnell abgehandelt: Francoise Eckern wurde einstimmig als Vorsitzende bestätigt, ebenso Peter Höller als zweiter Vorsitzender. Zum neuen Kassenprüfer wurde Klaus-Dieter Werthmann gewählt.

Etwas mehr Zeit nahmen sodann die Berichte über die vielfältigen Aktivitäten des Vereins in Anspruch. Geschäftsführerin Hildegard Knop legte den Geschäftsbericht 2009 vor. Sie erklärte unter anderem, dass der Verein seit 2008 27 neue Mitglieder gewonnen habe. Der Kontakt zu einem Verein aus Bochum, dessen Mitglieder sich für Kuba und – wie die Schalksmühler – für Mali engagieren, sei intensiviert worden.

Die Kassenlage des Vereins ist solide, an der Kassenführung hatten die Prüfer nicht auszusetzen, so dass der Vorstande einstimmig entlastet wurde.

Francoise Eckern erläuterte den Abschlussbericht zum auslaufenden Hilfsprojekt. Es war auf drei Jahre angelegt und hatte ein Volumen von 173 000 Euro. Es wurden unter anderem Aufklärungsaktionen gegen die Beschneidung bei Mädchen und Frauen gefördert: „Wir können nur auf den Erfolg hoffen. Nachprüfbar ist es für uns nicht“.

Das neue, ebenfalls vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) geförderte Projekt hat ein Volumen von 300 000 Euro, wie Eckern sagte. Es beginnt am 1. Juli, dauert drei Jahre und wird wieder gemeinsam mit der zuverlässigen Partnerorganisation ADH in Mali durchgeführt. 13000 Euro müssen die Projektpartner in Mali aufbringen, 65000 Euro ist der Anteil des Vereins Partnerschaft Sahelzone, der größten Anteil übernimmt das BMZ. Die Projektregion ist wieder die Gegend um die Ortschaft Kimparana, etwa 25 000 Menschen leben in der Region. Es geht unter anderem um Gesundheit und Hygiene, Bildung und Einkommensaktivität.

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