Nachbesserung am Kunstrasenplatz nötig

+
Da der Boden des künftigen Kunstrasenplatzes in Kuhlenhagen immer noch nicht fest genug ist, muss die Tragschicht, die auf einem Teilbereich bereits aufgetragen wurde, für die Nacharbeiten wieder entfernt werden. Das geht zulasten der Baufirma.

Schalksmühle - Am künftigen Kunstrasenplatz in Kuhlenhagen muss nachgebessert werden – zu einer Verzögerung der Fertigstellung führt das aber nicht. Das teilte am Mittwoch Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Planen und Bauen, im Ausschuss für Kultur und Sport mit.

Von Alisa Kannapin

Im Rahmen der Sitzung waren die Ansätze für den Haushalt 2015 Thema. Hier erklärte zunächst Kämmerer Reinhard Voss, dass die Verwaltung 30 000 Euro für den Kunstrasenplatz veranschlagt habe, die für die Verfestigung des Untergrundes benötigt werden. Auf Nachfrage von Klaus-Peter Wiebusch (Sachkundiger Bürger, Gemeindesportverband) erklärte Oliver Emmerichs schließlich, dass die Baufirma nacharbeiten muss, weil der Boden noch weiter verdichtet werden müsse. „Das geht zulasten der Firma, führt aber nicht zu einer Verzögerung der Fertigstellung des Platzes. Doch die Tragschicht, die auf einem Teil des Platzes bereits drauf ist, muss in diesem Zuge wieder weg“, erklärte Emmerichs. Die 30 000 Euro vonseiten der Gemeinde würden für den Kalk benötigt, um den Boden zu verfestigen. Emmerichs wies auch darauf hin, dass die Baufirma in Kuhlenhagen nicht weiter bauen würde oder die Gewährleistung für den Platz übernehme, wenn der Boden nicht verfestigt werde.

Weitere 30 000 Euro setzte die Gemeinde für die Sanierung der Warmwasseraufbereitung der Turnhalle Spormecke an. André Krause (CDU) wollte wissen, ob die Sanierung „ein frommer Wunsch der Schule“ sei. „Die Duschen können seit einem halben Jahr nicht mehr benutzt werden und die Sportler würden sich freuen, wenn sich das ändert“, antwortete Anja Wolf, Fachbereichsleiterin Bürgerdienste. Beiden Ansätzen stimmte der Ausschuss letztlich zu.

Kino auf dem neuen Rathausplatz

Ein weiteres Thema der Sitzung waren die Open-Air-Kino-Veranstaltungen, die die Verwaltung zur Einweihung des neuen Rathausplatzes am 17. und 31. Juli plant (wir berichteten). Verwaltungsmitarbeiterin Gisela Weiland erklärte den Sachverhalt und nannte auch die anfallenden Kosten: eine Vorführung, die von der Agentur Filmriss veranstaltet wird, kostet rund 2000 Euro. Darin sind Bestuhlung, Projektor etc. enthalten. Hinzu kommen 500 bis 1000 Euro für die Miete des Films. Die Veranstaltung soll für die Bürger kostenlos sein und über Werbung/Sponsoring finanziert werden, um den Haushalt so wenig wie möglich zu belasten. Georg Werth, Vorsitzender des Vereins Stadtmarketing Schalksmühle, sicherte Unterstützung zu – auch finanziell.

Da die Filmvorführung aufgrund der Helligkeit erst ab circa 21.30 Uhr erfolgen kann, soll es im Vorfeld ein Rahmenprogramm geben. „Hier sind Ideen erwünscht“, sagte Weiland. Bürgermeister Jörg Schönenberg schlug vor, dass die Verwaltung bei der Filmauswahl und der Planung des Rahmenprogramms auch Vertreter aus Politik und Vereinen mit ins Boot holt. „Das muss keine einsame Entscheidung sein.“

In diesem Zuge wollte André Krause wissen, wann der Rathausplatz denn fertig würde, was Oliver Emmerichs mit „Mitte bis Ende April“ beantwortete.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare