Baustelle Supermarkt

Nach Schließung für Neubau: Aldi plant Verkaufszelt - Abriss hat begonnen

Aldi Heedfeld
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Der Abriss des Aldi-Markts in Heedfeld hat begonnen, aber Bäckerei und Sparkassen-SB-Center sind weiterhin erreichbar.

Die Abrissarbeiten am Aldi-Markt im MK haben begonnen. Um die Zeit des Neubaus für die Anwohner zu überbrücken, soll ein Verkaufszelt aufgebaut werden.

Heedfeld – Die Abrissbagger sind angerückt – am Freitagmittag klaffte bereits ein großes Loch in der Fassade des Aldi-Marktes in Heedfeld. Michael Strothoff von der Unternehmenskommunikation von Aldi-Nord auf Anfrage der Redaktion erklärte, war unmittelbar nach der Schließung zunächst die Inneneinrichtung unter anderem mit Regalen, Kühlschränken und Kassentischen entfernt worden. Danach begannen die Entkernungsarbeiten. Und jetzt hat der Abriss des Gebäudes begonnen. Der Bauzaun wurde so errichtet, dass Bäckerei und das SB-Center der Sparkasse Lüdenscheid weiterhin über den Parkplatz erreichbar sind und auch Parkflächen dafür zur Verfügung stehen.

Neueröffnung im März 2022 geplant

Wenn alles nach Plan läuft, soll der neue, größere Markt im März 2022 eröffnet werden. Aber so lange sollen die Heedfelder und Hülscheider nicht auf eine Einkaufsmöglichkeit direkt vor Ort verzichten müssen. Derzeit liegt der Antrag für eine Baugenehmigung für ein Verkaufszelt beim Märkischen Kreis. Dies bestätigte Kreissprecherin Ulla Erkens. Für die Bearbeitung müssten aber noch einige Unterlagen nachgereicht werden. Das habe der Konzern bereits zugesagt.

Dieses Verkaufszelt soll auf dem Schützenplatz in Heedfeld, also in unmittelbarer Nähe des eigentlichen Marktstandortes, errichtet werden. Aldi hofft, so teilt Strothoff mit, das Zelt im Oktober eröffnen zu können. Einen genauen Termin kann er noch nicht nennen, da die Baugenehmigung noch aussteht. Die werde in den kommenden Wochen erwartet. Sobald die Genehmigung vorliegt, soll mit dem Aufbau begonnen werden.

Gesamtes Sortiment in einem Zelt

Aldi hofft mit dieser Lösung, dass „wir die Menschen in Heedfeld auch während der Bauphase mit allem versorgen können, was sie zum täglichen Leben benötigen“. Auf einer Verkaufsfläche von rund 800 Quadratmetern soll das gesamte Sortiment von Aldi-Nord mit etwa 1700 Produkten aus 18 Warengruppen angeboten werden, erklärt Strothoff: „Beheizt wird das Zelt über eine mobile Heizung. Vor dem Zelt stehen Parkplätze zur Verfügung.“

Laut Internetseite des Konzerns werden Verkaufszelte manchmal dort eingesetzt, wo die Bagger anrollen. Konkret ist zu lesen: „Wenn im Zuge der Modernisierung des Aldi-Filialnetzes ein bestehender Markt am gleichen Standort abgerissen und durch eine neue, modernere Filiale ersetzt wird, möchten wir unseren Kundinnen und Kunden auch während der Bauphase unser komplettes Sortiment anbieten. Denn gerade in ländlichen Regionen ist die nächste Einkaufsmöglichkeit nicht immer um die Ecke, sodass ein Verkaufszelt ins Spiel kommt.“

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