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Nach Bränden von Schule und Autos im MK: Polizei ermittelt - erste Gespräche mit Gutachter

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Von: Bettina Görlitzer

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Nach dem Feuer: Die Primusschule in Schalksmühle bleibt erst einmal geschlossen.
Nach dem Feuer: Die Primusschule in Schalksmühle bleibt erst einmal geschlossen. © Thomas Machatzke

Nach dem Brand in einer Schule und einem Feuer bei einem Autohändler laufen die Ermittlungen der Polizei. Brandstiftung kann in beiden Fällen nicht ausgeschlossen werden.

Schalksmühle – Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zur Ursache für die Brände an der Primusschule und auf dem Gelände eines Autohändlers an der Hälverstraße dauern an. Wie die Kreispolizeibehörde am Dienstag auf Anfrage mitteilte, habe der zuständige Beamte einen Ortstermin mit einem Sachverständigen vereinbart, um die Spuren an den beiden Brandherden genau zu untersuchen. Anhand der dem Ermittler vorliegenden Fotos sei keine konkrete Aussage darüber zu treffen, was die Brände ausgelöst hat.

Die Ortstermine sollen am Freitag stattfinden. Solange bleiben die Brandorte durch die Polizei gesperrt. Wie bereits berichtet, kann für beide Feuer Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden.

Noch keine Freigabe für Schulgebäude

Die Sperrung gilt aber lediglich für die unmittelbar von den Bränden betroffenen Bereiche. Andere Gebäudeteile der Primusschule können, zumindest aus polizeilicher Sicht, genutzt werden – wann das konkret wieder möglich ist, entscheiden Techniker und Sachverständige, weil unter anderem der Brandschutz gewährleistet sein muss, bevor über eine, wenn auch zunächst teilweise, Freigabe der Gebäude entschieden werden kann. Auch der Mensabetrieb ist erst nach entsprechender Freigabe wieder möglich.

Bürgermeister Jörg Schönenberg sagte am Dienstag, dass alles eingestielt sei, um möglichst schnell sowohl einen Überblick über die Schäden zu bekommen als auch den Unterricht wieder in Präsenz stattfinden zu lassen. In dieser Woche müssen zunächst Gutachter die Schäden am Gebäude beurteilen. Dabei geht es um die Schadenshöhe, aber auch darum, ob bei dem Brand möglicherweise Schadstoffe freigesetzt wurden. Erst dann wisse man, wie es weitergehen könne. „Ziel ist es, dass nach Möglichkeit in der nächsten Woche zumindest in den Klassenräumen, die nutzbar sind, wieder Unterricht stattfinden kann.“ Genaues wisse man erst nach den Gutachterterminen.

Bis Freitag soll alles geklärt sein

Außerdem muss sich die Gemeinde Klarheit verschaffen, was gebraucht werde, damit alle Kinder wieder in den Präsenzunterricht starten können. „Die Woche ist kurz“, betonte Schönenberg. Nach Möglichkeit bis Freitag soll dafür alles geklärt sein.

Nachdem am Samstag erste Hilfsangebote aus Halver gekommen waren, habe sich am Sonntag auch Herscheids Bürgermeister Uwe Schmalenbach bei Schönenberg gemeldet, um seine Unterstützung zuzusagen. Herscheid könne beispielsweise kurzfristig Mobiliar, insbesondere für die Primarstufe, zur Verfügung stellen, sagte Schönenberg.

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