Musikschul-Vorspiel: Lampenfieber inklusive

SCHALKSMÜHLE ▪ Beim Schülervorspiel für Klavier und Gitarre der Musikschule Volmetal am Montag stellte Leiterin Dr. Monika Burzik eine Neuerung der Institution vor.

Das Programm startete mit dem Vortrag von Kirsten Koch und ihrer achtjährigen Tochter Denise. Mutter und Tochter erlernen zusammen das Gitarrenspiel und hatten drei Stücke für diesen Anlass eingeübt. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Die Kinder üben mit dem Elternteil zusammen viel lieber und werden so in verschiedener Hinsicht motiviert. Auch ist das Lampenfieber bei den „Auftritten“ in der Aula mit der Mutter an der Seite natürlich geringer. Kinder gehen dadurch spielerisch an diese Einzelauftritte heran. Mehr Mut kostet es da schon die Erwachsenen, sich als Neuling am Instrument zu präsentieren.

Burzik betonte, dass es diese Möglichkeit der gemeinsamen Schulung für alle Instrumente gibt und dass sie gerne von der Musikschule angeboten wird. Der Beitrag ermäßigt sich bei Anmeldung weiterer Familienmitglieder. Anspruchsvolle Stücke wie die „Ballade pour Adeline“, fröhlich am Klavier gespielt von Jennifer Werthmann, sieben Jahre alt, oder „Der Gefangenenchor“, Nabucco, ausgewählt von Dewitt Rutkowski, neun Jahre alt, erfordern schon viel Übung und Einsatz. Der 18-jährige Dustin Greve zeigte mit Beethovens Mondschein Sonate, 1. Satz, einmal mehr, wie optimal die Lehrer der Musikschule es individuell verstehen, die Talente ihrer Schüler bestmöglich zu fördern. Die sechsjährige Janina Langbein, gerade erst eingeschult, spielte auf ihrer Mini-Gitarre und dem passenden, bunten Kinderhöckerchen sowie einer Miniaturausgabe eines Notenständers „Lirum, Larum, Löffelstiel….“ ▪ jori

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