Musik für authentisches New-Orleans-Feeling

Die Cotton Field Blues Band erzeugt mit ihrer Show und ihrer Musik authentisches New-Orleans-Feeling.

SCHALKSMÜHLE ▪ Zum Saisonabschluss im Bauernhaus Wippekühl gibt es noch einmal Musik im alten Gemäuer. Morgen ab 20 Uhr spielen dort Christian Christl und Cotton Field Blues Band ihre unverwechselbare Musik im New Orleans Bayoogie-Sound.

Da steht nicht nur New Orleans drauf, da ist auch New Orleans drin: Bei der Cotton Field Blues Band zeigt sich die Leidenschaft für die Hauptstadt des Jazz nicht bloß am Namen. Vielmehr lassen die fünf Vollblut-Musiker ihr Publikum bei jeder Note spüren, wie sehr sie sich dem Sound des Rhythm’n Blues der 50er Jahre verschrieben haben. „Power – Voodoo – New Orleans“ – all das vereint sich in „Bayoogie“.

Ihre Ursprünge hat diese Musik bei Pianisten wie Jelly Roll Morton, Prof. Longhair und James Booker. Ihr berühmtester Vertreter wurde Fats Domino. Songs wie „Walking to New Orleans“, „Jambalaya“, „Iko, Iko“ oder auch „Blueberry Hill“ sind bis heute in der ganzen Welt bekannt und beliebt. Diese Lieder sowie Eigenkompositionen bringen Pianist Christian Christl – der „Bayoogie-Man“ – und seine Band in das Bauernhaus und lassen die echte 50er-Jahre-Party-Stimmung entstehen.

Die Cotton Field Blues Band ist eine „All-Star-Band“ mit Musikern, die überwiegend ihre Wurzeln in den Schwarzenvierteln der USA haben und durch ihre Reputation zu den gefragtesten Musikern ihres Instruments gehören. Die meisten der fünf Musiker der Band wohnen in Europa, manche pendeln zwischen den Staaten und Deutschland. Eines ist aber allen Musikern gleich: Sie spielen sich bei jedem Konzert das Herz aus dem Leibe.

Mit dabei sind: Christian Christl, der Pianist und Bandleader, der schon Vorprogramm für Ray Charles und B.B. King spielte. Omar Kabir aus New York spielt Trompete. Er war musikalischer Leiter des Cirque de Soleil und kam so erstmals nach Deutschland. In New York gehört er zu den gefragtesten Jazzern und spielte in den Bands von Chico Hamilton und Art Blakey. Eddie Taylor am Tenor Saxophon kommt aus Norfolk, Virginia und lebt seit den 60er Jahren in Deutschland. Damals kam er mit der von Willi Dixon organisierten Konzertreihe „American Folk Bluesfestival“ nach Europa und tourte in der Band von T-Bone Walker für mehrere Jahre durch die großen Konzerthallen. Suzanne Loeser – „the brown angel from bavaria“ – spielt die Trommeln. Ihre afrikanische Herkunft ist hierfür gerade zu prädestiniert. Rocky Knauer aus Vancouver, Canada ergänzt die Cotton Field Blues Band am Kontrabass. Er spielte schon mit Art Farmer, Art Blakey, Chet Baker und Benny Bailey. Er ist ein Jazzbassist, der in der Musik aus New Orleans zu Hause ist.

Es stehen im Bauernhaus für die Gäste Stehtische bereit, Sitzplätze sind begrenzt. Der Freundeskreis Bauernhaus bietet für die Besucher der Veranstaltung wieder einen Imbiss und Getränke an.

Für das morgige Konzert der Cotton Field Blues Band im Bauernhaus Wippekühl gibt es noch Eintrittskarten – bis Freitagmittag im Rathaus Bürgerbüro und auch noch an der Abendkasse. Der Eintritt kostet zwölf Euro pro Person, ermäßigt neun/sechs Euro.

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