Müllaufkommen relativ konstant

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In diesem Jahr soll das Hausmüllaufkommen in Schalksmühle bei 1930 Tonnen liegen.

Schalksmühle - Die Menge an anfallendem Hausmüll in Schalksmühle bleibt 2015 gegenüber dem Vorjahr praktisch unverändert. Das geht aus dem Bericht über die Entwicklung der Abfall- und Wertstoffmengen hervor.

Fielen im vergangenen Jahr 1932 Tonnen Hausmüll an, rechnet die Gemeinde für das laufende Jahr mit 1930 Tonnen. Auch in den Vorjahren 2012 und 2013 lag die Müllmenge mit 1924 und 1961 Tonnen ungefähr auf dem gleichen Niveau.

Nach einem Rekordwert im vergangenen Jahr mit 592 Tonnen, soll das Aufkommen bei Leichtverpackungen mit erwarteten 433 Tonnen 2015 wieder auf ein normales Maß zurückgehen. Zunahmen gibt es bei den Wertstoffen Papier (von 785 auf 800 Tonnen) und Altglas (von 143 auf 235 Tonnen).

Gesamtaufkommen: 3398 Tonnen

Das Gesamtaufkommen an Wertstoffen und Hausmüll kalkuliert die Gemeinde für 2015 mit 3398 Tonnen. Im vergangenen Jahr lag das Aufkommen bei 3452 Tonnen, kurz nach der Jahrtausendwende – mit einer damals noch höheren Einwohnerzahl – bei 4126 Tonnen.

Beim Sperrgut hat die Gemeinde für 2015 einen Wert von 804 Tonnen errechnet. Dieser liegt marginal über dem Sperrgutaufkommen des vergangenen Jahres mit 780 Tonnen. Sperrgut und Hausmüll zusammengefasst, ergibt sich eine Zahl von 2734 Tonnen für das laufende Jahr (2014: 2712)

Grünabfälle: 360 Tonnen

Die knapp 435 Tonnen an Grünabfällen im vergangenen Jahr wertet die Gemeinde als Ausreißer nach oben. Für 2015 rechnet die Verwaltung mit 360 Tonnen Grünabfällen, die am Bauhof abgegeben werden – einer Zahl in der Größenordnung der Vorjahre.

Relativ konstant ist das Restmüllvolumen, der Stauraum aller Abfallbehälter in der Gemeinde. Waren es 2014 rund 473 000 Liter, sind es in diesem Jahr etwa 482 000 Liter. Diese Zahl soll sich für 2016 mit 476 000 Litern nur marginal ändern.

Gebühren sollen leicht erhöht werden

Die Restmüllgebühren sollen im nächsten Jahr leicht ansteigen. Beträgt die Gebühr für beispielsweise ein 60-Liter-Gefäß derzeit 133,20 Euro im Jahr, werden ab 2016 139,80 Euro fällig. Der Ausschuss für öffentliche Einrichtungen und Umwelt sowie der Hauptausschuss stimmten den veränderten Gebühren zu. Final muss dies auch noch der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung des Jahres am Montag, 14. Dezember, tun.

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