Motorradfahrer (64) stirbt bei Zusammenstoß mit Pkw

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Tödlicher Motorradunfall im Kreis Gütersloh

Herzebrock-Clarholz - Keine Überlebenschancen hatte am Donnerstagmittag ein 64-Jähriger Motorradfahrer aus Gütersloh, als er auf der Marienfelder Straße in die Beifahrerseite eines Ford Focus krachte. Die Autofahrerin (44) aus Paderborn wurde schwer verletzt.

Gegen 13 Uhr wollte die Frau mit ihrem in Bad Segeberg zugelassenen Pkw vermutlich die Marienfelder Straße geradeaus überqueren, um ihre Fahrt auf der Heerder Straße in Richtung Harsewinkler Straße fortzuführen. Gleichzeitig war der Motorradfahrer mit seiner weißen Harley Davidson aus Richtung Marienfeld kommend in Richtung Clarholz unterwegs. 

Offenbar mit hoher Geschwindigkeit, in diesem Bereich gilt keine Begrenzung, fuhr der Motorradfahrer in die B-Säule zwischen den beiden Türen auf der Beifaherseite. Durch die Wucht des Zusammenpralls schleuderte das Motorrad von der Straße und blieb jenseits des Radweges ebenso liegen wie der Fahrer. Der Ford kippte auf die Fahrerseite und schleuderte einige Meter in die Heerder Straße hinein, ehe der Wagen stehen blieb. 

Tödlicher Motorradunfall im Kreis Gütersloh

Die Löschzüge Clarholz und Herzebrock wurden alarmiert, Notärzte aus Harsewinkel und Rheda-Wiedenbrück sowie Rettungswagen aus Harsewinkel und Beelen. „Nach dem Heraustrennen der Windschutzscheibe haben wir die Autofahrerin nach Absprache mit dem Notarzt schonend aus dem Wagen gerettet“, berichtete Gemeindebrandinspektor Franz Toppmöller an der Unfallstelle. Die Frau wurde zunächst notärztlich behandelt und anschließend ins Krankenhaus eingeliefert. Der Motorradfahrer erlitt so schwerer Verletzungen, dass der Notarzt nur noch seinen Tod feststellen konnte. 

Da es nach Polizeiangaben keine direkten Unfallzeugen gab und daher nicht feststeht, wer von den Unfallbeteiligten wie gefahren ist, beauftragte die Staatsanwaltschaft Bielefeld einen Sachverständigen mit der Rekonstruktion des Ereignisses. Er nahm noch an der Unfallstelle seine Arbeit auf. Die Marienfelder Straße wurde für die Dauer der Spurensicherung zwischen dem Storksweg und der Quenhorner Straße komplett gesperrt. Mitarbeiter des Gemeindebauhofes stellten entsprechende Schilder auf, nachdem zunächst Polizeibeamte die Straße gesperrt hatten. 

Die Fahrzeuge wurden für weitere Untersuchungen von der Polizei sichergestellt. Sie wurden abgeschleppt. Zur Spurensicherung wurde ferner die Drehleiter aus Harsewinkel an die Unfallstelle entsandt, um aus einer größeren Höhe Übersichtsaufnahmen zu fertigen. Erst nach knapp fünf Stunden konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der Schaden wird auf etwa 40.000 Euro geschätzt.

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