Ab Montag Vollsperrung der Bundesstraße 54

Umleitungen sind über die Hälverstraße und die Oedenthaler Straße ausgeschildert.

SCHALKSMÜHLE – Am Montag wird es ernst: Die Regionalniederlassung Südwestfalen des Landesbetriebes Straßenbau NRW baut die Volmestraße/Bundesstraße 54 zwischen Schalksmühle und Lüdenscheid im Bereich der Linneper Mühle aus. Die Baustelle liegt komplett auf Lüdenscheider Gebiet. Ab Montag soll die Vollsperrung der B 54 erfolgen.

Ab diesem Zeitpunkt wird mit der Räumung des Baufeldes begonnen. Als Gesamtbauzeit sind ungefähr 15 Monate veranschlagt. Für die Vollsperrung ist nun ein Zeitrahmen von zehn Monaten vorgesehen, teilte Straßen.NRW gestern mit.

Folgende Verkehrsregelung ist auf der B 54 von Schalksmühle kommend bis Einmündung der Oedenthaler Straße vorgesehen: Die Arbeiten werden unter Vollsperrung für den Verkehr durchgeführt. Die Umleitung erfolgt über die Hälverstraße. Für die Anwohner der Volmestraße 162 und 164, die durch eine private Zufahrt an die B 54 angebunden sind, ist zu jeder Zeit eine Zufahrt möglich.

Zeitgleich werden die Arbeiten von der Einmündung der Oedenthaler Straße bis zum Ende der Baustrecke unter Aufrechterhaltung des Verkehrs bei halbseitiger Sperrung der Fahrbahn durchgeführt. Für die Verkehrsregelung wird eine verkehrsabhängig gesteuerte Ampel verwendet.

Später werden der Ausbau des Einmündungsbereiches sowie der Ausbau der Oedenthaler Straße unter Vollsperrung durchgeführt. Die Vollsperrung der B 54 ist in dieser Bauphase bereits aufgehoben.

Weiter heißt es in der Mitteilung von Straßen.NRW: „Die Bundesstraße ist eine stark befahrene Nord-Süd-Verbindung im Märkischen Kreis und verbindet die Wirtschaftsräume Hagen, Lüdenscheid, Meinerzhagen und Siegen und dient im Weiteren dem zur Autobahn gerichteten Verkehr. Die B 54 verläuft im auszubauenden Streckenabschnitt bei der Linneper Mühle parallel zur Volme.

Im Wesentlichen wird bei der geplanten Ausbaumaßnahme der vorhandene Kurvenbereich entschärft, da sich hier aufgrund der wechselnden Kurvenradien ein Unfallschwerpunkt befindet. Der neue Kurvenbereich wird in östliche Richtung ausgerundet. Der gesamte Ausbauquerschnitt wird verbreitert und durch den Neubau eines 1,50 Meter breiten Trennstreifens und eines zwei Meter m breiten kombinierten Rad- und Gehweges ergänzt.

Weiterhin wird der Einmündungsbereich der Oedenthaler Straße übersichtlicher gestaltet. Aus Fahrtrichtung Schalksmühle kommend wird die Fahrbahn aufgeweitet, sodass zukünftig aus Gründen der Verkehrssicherheit eine Linksabbiegespur für die Oedenthaler Straße zur Verfügung steht. In beiden Fahrtrichtungen werden neue Busbuchten angelegt.

Der Bauabschnitt der B 54 liegt eingeengt zwischen einem Steilhang auf der einen und der Volme auf der anderen Seite. Der Höhenunterschied zur Volme hin wird zurzeit mit einer Stützwand aus Bruchsteinmauerwerk gesichert. Diese Stützwand ist 75 Meter lang und bis zu fünf Meter hoch. Sie genügt hinsichtlich ihrer Standsicherheit nicht mehr den heutigen Verkehrsanforderungen. Das heutige Bauwerk wird abgebrochen und durch einen kompletten Neubau ersetzt. Dadurch kann die Straßenverbreiterung und die Anpassung der Straßenausrundung realisiert werden. Die neue Stützwand verläuft auf einer Länge von rund 121 Metern im Kurvenbereich.

Am Beginn der Baustrecke zwischen der Bahnbrücke und dem Volmewehr verläuft parallel zur B 54 am Fuß der drei bis vier Meter hohen steilen Dammböschung ein Obergraben. Die Böschung ist stark rutschgefährdet, sodass der Obergraben aus Sicherheitsgründen bereits auf einer Länge von rund 43 Meter verrohrt wurde. Im Zuge der Baumaßnahme wird die alte Verrohrung abgebrochen und das Wasser auf der gesamten Länge des Obergrabens durch eine neue Betonrohrleitung geführt.

Die Regionalniederlassung Südwestfalen investiert rund 1,6 Millionen Euro in den Ausbaus dieses Bereiches der B 54. Alle von der Baumaßnahme Betroffenen werden um Verständnis für die notwendigen Verkehrseinschränkungen gebeten.“

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