Theaterwerkstatt Schalksmühle bringt „Arsen und Spitzenhäubchen“ auf die Bühne

Skurrile Gestalten wie Massenmörder, geisteskranke Kanalbauer und trottelige Polizisten treffen in dem unverwüstlichen Klassiker „Arsen und Spitzenhäubchen“, Joseph Kesselrings einzigem Erfolg, aufeinander.

SCHALKSMÜHLE ▪ Komödien sind besonders beliebt – beim Ensemble der Theaterwerkstatt Schalksmühle ebenso wie bei den Besuchern. In diesem Jahr dürfen sich die Zuschauer auf den turbulenten Klassiker „Arsen und Spitzenhäubchen“ von Joseph Kesselring freuen.

Die mit schwarzem Humor gespickte Aufführung hat Regisseurin Ingrid Kämper in etlichen Wochen passend für „ihre Truppe“ umgeschrieben. „Wir hatten in den mehr als zwölf Jahren, die wir hier spielen, immer Glück mit den Darstellern.“ Unter ihrer fachkundigen Leitung werden die Charaktere mit Feingefühl „zurecht gefeilt“. Es entwickeln sich erstaunliche Talente und Leistungen, wie die Fans der jährlichen Aufführungen wissen. Es ist Kämper ein Anliegen, dem aufgeführten Stück den eigenen Stempel aufzudrücken.

Zusammen mit Souffleuse Beate Leyendecker am Regietisch verfolgt Ingrid Kämper die Proben seit Ostern. Anfangs einmal pro Woche, rund gute zwei Stunden. Inzwischen öfter – denn die Premiere naht – treffen sich die engagierten Mitspieler im PZ Löh. Hochkonzentriert, doch immer wieder von witzigen Begebenheiten aufgelockert, laufen die einzelnen Szenen ab. Das Broadway-Stück – 1941 uraufgeführt, mit Gary Grant und seinem unnachahmlichen Charme 1944 verfilmt – birgt ein mörderisches Geheimnis.

Kulissen und Kostüme, vom Team unter der Leitung von Matthias Schulte-Michels, angefertigt und zusammengestellt, versetzen das Publikum in vergangene Zeiten. Eigenwillige Charaktere – die Darsteller kommen aus Lüdenscheid, Hagen und Schalksmühle – wie die bieder-schrulligen Schwestern Abby (Simone Thewes) und Martha Brewster (Marianne Gundlach), die sich liebenswürdig um alleinstehende Herren kümmern, dominieren das Geschehen.

Doch mehr wird nicht verraten. Es gilt, sich zu gedulden bis zur Premiere am Samstag, 5. November, um 19.30 Uhr im PZ Löh. Weitere Aufführungen gibt es am Sonntag, 6. November, um 17 Uhr sowie am Samstag, 19. November, um 18 Uhr.

Der Vorverkauf läuft bereits unter Tel. 0 23 55 / 8 40 im Kulturbüro im Rathaus. Eine Abendkasse wird ebenfalls eingerichtet. Die Eintrittspreise betragen zwölf Euro, ermäßigt neun beziehungsweise sechs Euro.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare