Moderne Schatzsuche

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Ralf Windfuhr (Stadtmarketing Schalksmühle, rechts) bei der Einweisung der Familie Schneider. Die GPS-Empfänger wurden den 16 Wandergruppen zur Verfügung gestellt.

Schalksmühle -  Bei strahlendem Sonnenschein und spätsommerlich warmen Temperaturen begaben sich am Tag der deutschen Einheit 75 Geocacher gut gelaunt auf moderne Schnitzeljagd. Mit Kind und Kegel, samt Hunden und „allem, was Beine hat“ machten sich Einsteiger und Wiederholungstäter auf, auf landschaftlich reizvoller Route an ein beim Start unbekanntes Ziel zu gelangen.

Von Monika Salzmann

Bewaffnet mit Global Positioning System (GPS)-Empfängern und Koordinaten, die den Weg wiesen, ging’s auf große Tour. Ausrichter der mittlerweile dritten Geocaching-Tour am 3. Oktober waren der Stadtsportverband Halver und der Gemeindesportverband Schalksmühle in Kooperation mit dem Jugendzentrum Halver und dem Stadtmarketing Schalksmühle. Startpunkt war der Parkplatz am Bauernhaus Wippekühl.

Zeitversetzt, im Abstand von 15 Minuten, vergnügten sich insgesamt 16 kleine Wandergruppen bei der Schatzsuche in den Wäldern. Dass viele Kinder dabei waren, freute Ralf Windfuhr (Stadtmarketing Schalksmühle) und Klaus-Peter Wiebusch (Gemeindesportverband Schalksmühle), die die Wanderer in Empfang nahmen und mit gesponserten GPS-Geräten ausstatteten, sehr. Ganze Familien machten sich auf den knapp zehn Kilometer langen Wanderweg.

Zwölf „Verstecke“ – kurz Caches – waren auf der eigens für die Tour angelegten Strecke versteckt. Um die Koordinaten des jeweils nächsten Zielpunktes zu finden, mussten die Teilnehmer kleine Aufgaben lösen. Dabei galt es herauszufinden, was hinter Aufforderungen wie „Kopf hoch“ oder „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ – Stichwort für eine Bank – und anderen kleinen Rätseln steckt.

Cache für Cache, mit sichtlichem Spaß und guter Laune, kamen die Teilnehmer voran. Familie Schneider aus Halver war erstmals dabei und gespannt auf die Tour. „Wir wollten das immer schon mal machen“, erzählte Silke Schneider. „Ich finde das toll, weil das eine moderne Schatzsuche ist. Außerdem geht man dann auch noch mit zehn Jahren mal gern zu Fuß. Sonst brauchen wir immer einen fahrbaren Untersatz“, erklärte Schneider mit scherzhaftem Wink an ihre Söhne. Das GPS-Gerät wanderte wie von selbst in die Hände der jungen Herren.

Bei Familie Gebhardt, die den gemeindeübergreifenden Geocaching-Spaß der Schalksmühler und Halveraner schon teilweise kannte, freute sich nicht zuletzt Hund Cher auf den lustigen Ausflug mit der ganzen Familie.

Wie Klaus-Peter Wiebusch ergänzte, waren mehr als ein Drittel der Teilnehmer Wiederholungstäter, also schon bei den vorangehenden Touren dabei. Ziel der rund zweistündigen Wanderung Richtung Halverscheid und Heesfeld war die Susannenhöhe, wo eine willkommene Stärkung auf die Geocacher wartete. Für den Rücktransport hatte die Firma Schriever ihren Bus zur Verfügung gestellt. Dafür, dass jeder etwas Herzhaftes auf die Gabel bekam, sorgte der TuS Oeckinghausen.

Eine Wiederholung der Erfolgsveranstaltung, an deren Gelingen auch Karsten Zapp (Stadtmarketing Schalksmühle), Claudia Wrede (Stadtsportverband Halver) und Arndt Spielmann (Jugendzentrum Halver) beteiligt waren, ist angedacht.

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