Moderne Fertigung ohne viel Dreck und Schmutz

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Computer statt Werkbank: Auch das Berufsbild des Werkzeugmechanikers hat sich verändert. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Unter dem Motto „Ausbildung begreifbar machen“ stand am Samstag der „Tag der Ausbildung“ bei der Firma Lumberg. Den ganzen Tag über hatten Jugendliche die Möglichkeit, sich vor Ort im zweiten Schalksmühler Standort des Unternehmens in der Everinghauser Heide ein Bild von den unterschiedlichen Ausbildungsberufen der Lumberg-Gruppe zu machen.

„Wir sind bestrebt, unsere Azubis bei guten Leistungen später fest anzustellen und damit unser Know-how im Unternehmen zu halten“, erklärt Uwe Crépon, Leiter Personal und Recht. Aus diesem Grund habe die Firma Lumberg ein großes Interesse daran, selbst auszubilden. „Derzeit beschäftigen wir in unseren beiden Schalksmühler Standorten 23 Azubis“, erklärt Crépon.

Besonders stolz sei die Unternehmensführung in diesem Jahr auf einen Verbund studenten, der neben der Ausbildung bei der Firma Lumberg ein Studium absolviert. „Dieser Weg ist für den Jugendlichen zwar sehr mühsam und erfordert ein hohes Maß an Disziplin, eröffnet ihm im Anschluss aber auch viele Möglichkeiten“, stellt die Geschäftsführende Gesellschafterin des Unternehmens, Meike Schmidt, klar. Für das Jahr 2012 ist die Firma Lumberg nun auf der Suche nach neuen Auszubildenden für die Berufe Werkzeugmechaniker, Industriekaufmann und Technischer Produktdesigner.

Interessierte Jugendliche konnten sich am Samstag von Mitarbeitern und Auszubildenden des Unternehmens ganztägig die Arbeitsabläufe zeigen und erläutern lassen, um für sich herauszufinden, ob einer der Berufe die richtige Wahl sein könnte. Vor Ort erlebten die Besucherinnen und Besucher hautnah, dass eine moderne Fertigung ganz anders aussieht, als sich viele das vorstellen. Ohne viel Dreck und Schmutz. „Heute arbeitet ein Werkzeugmechaniker mit dem Computer in einem hochmodernen Betrieb und erledigt komplexe Aufgaben“, stellt Uwe Crépon klar. Die Firma Lumberg produziert mit mehr als 1000 Mitarbeitern innerhalb ihrer Standorte in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Polen, USA, Singapur und China viele tausend Produkte, die in unterschiedlichsten Bereichen wie zum Beispiel in Elektronik-, Telekommunikations- und Haushaltsgeräten, Autos oder in der Gebäudetechnik Verwendung finden. Darüber hinaus entwickelt und produziert das Unternehmen auch die Maschinen, die hierfür notwendig sind. Lumberg-Produkte befinden sich unter anderem in Mobiltelefonen, LED-Technik und Photovoltaik-Anlagen. ▪ Björn Othlinghaus

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