Mitarbeiter-Gesundheit soll verbessert werden

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Vereinbarten die Zusammenarbeit: Andrea Lux, Manz-Anteilseignerin und Sebastian Ignatzek (Zweiter von links) von Injoy.

Schalksmühle - Das Fitness- und Gesundsheitscenter Injoy in Dahlerbrück und die Wilhelm Manz GmbH & Co. KG, Spezialist für Stanztechnik, wollen in einem Pilotprojekt für Schalksmühle umfassend die Mitarbeiter-Gesundheit verbessern.

So können die aktuell 110 Manz-Mitarbeiter ab Dezember kostenlos sämtliche Fitness- und Kursangebote sowie Geräte nutzen. Zudem werden für jeden Mitarbeiter auf Wunsch ein individuelles Trainingsprogramm erarbeitet und eine Ernährungsberatung angeboten.

„Mit dieser Kooperation wollen wir in einer Zeit, in der von den Arbeitnehmern immer mehr erwartet wird, zeigen, dass die Unternehmer nicht nur an sich denken. So wollen wir zum einen für eine gute Stimmung im Betrieb und unter den Mitarbeitern sorgen, zum anderen aber auch erhöhten Ausfallzeiten entgegenwirken, so dass letztlich alle davon profitieren“, sagt Sebastian Ignatzek aus der Geschäftsführung des Injoy.

Andrea Lux, Anteilseignerin und Leiterin Controlling bei Manz, spricht von einer „Win-Win-Situation“. „Den Mitarbeitern wollen wir die Möglichkeit geben, im Injoy zu trainieren, die gesamte Angebotspalette zu nutzen und damit etwas für ihre Gesundheit zu tun. Wir erhoffen uns damit die Ausfalltage in unserem Betrieb reduzieren zu können“, sagt Lux. Viele Mitarbeiter aus der Produktion hätten vor allem mit Rückenproblemen zu kämpfen. „Für sie sind beispielsweise die angeleiteten Angebote zum Muskelaufbau ideal“, sagt die Anteilseignerin, die sich eben genau wegen des guten Betreuungskonzeptes für das Injoy entschieden habe: „Ziel ist es nicht unsere Mitarbeiter dort hinzuschicken und Mister Germany herauszubekommen, sondern einen gesunden Menschen!“ Ziel sei es mit dem Fitness- und Gesundheitsangebot mindestens 30 Prozent der Belegschaft anzusprechen. Ignatzek ist überzeugt, dass dies gelingen wird: „Mit der richtigen Beratung und dem passenden Training ist es möglich bei jedem eine Verbesserung zu erzielen.“

Die Kosten, die Manz durch die Übernahme sämtlicher Injoy-Beiträge für alle 110 Mitarbeiter entstehen, werden sich amortisieren, da ist sich Lux ganz sicher, schließlich betrachte man das Projekt auch von der wirtschaftlichen Seite. „Wir haben uns die Ausfalltage in diesem Jahr in Verbindung mit den anfallenden Lohnkosten angeschaut. Mit der Investition in die Fitness- und Gesundheitsangebote wollen wir die Anzahl der Ausfalltage reduzieren und so die Injoy-Gebühr mindestens wieder reinholen“, erklärt Lux.

Starten wird die Kooperation Ende dieses Monats mit einem Gesundheitstag bei Manz, an dem die Mitarbeiter, unter anderem mit einer EKG-Messung, gründlich durchgecheckt werden.

Auf Basis dieser Ergebnisse wird das richtige Angebote gewählt und ein individueller Trainingsplan erstellt. „Zudem werden wir auch im Betrieb schauen, wo wir noch etwas verbessern können, zum Beispiel im Bereich des Arbeitsplatzes“, sagt Sebastian Ignatzek. Für Mitarbeiter, die nicht in einem Studio trainieren möchten, seien spezielle Outdoor-Programme angedacht.

Die Zusammenarbeit zwischen Injoy und Manz ist zunächst auf ein Jahr befristet. „Danach schauen wir, wie es gelaufen ist.Wenn wir zu positiven Ergebnissen kommen, setzen wir das Projekt gerne fort“, sagt Manz abschließend.

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