Minister Voigtsberger besucht drei Firmen

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NRW-Wirtschaftsminister Harry Kurt Voigtsberger (l.) und SPD-Landtagsabgeordneter Gordan Dudas (r.) ließen sich von Oliver Hoffmeister (2.v.r.) und Jens G. Hanfland die Produktpalette und die Firmenphilosophie der Hoffmeister Leuchten GmbH erklären – das war eine von drei Stationen des Ministers in Schalksmühle. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Viel Lob gab es gestern für die Unternehmen der Märkischen Region vom NRW-Wirtschaftsminister: Innovative Unternehmen, die erfolgreich auf den Weltmärkten agieren und dennoch ganz bodenständig in der Region verwurzelt sind – das war der wesentliche Eindruck, den Harry Kurt Voigtsberger am Ende des Tages zusammenfasste: „Die Unternehmen nehmen die Konjunktur voll mit und sind ausgesprochen erfolgreich.“

Der Minister besuchte im Rahmen seiner einwöchigen Sommerreise insgesamt vier Unternehmen im Märkischen Kreis, drei davon in Schalksmühle: Spelsberg, Hoffmeister und Jung. Die Konzentration auf die Elektrobranche ergab sich durch die Verbindung mit dem Zentralverband der Elektroindustrie (ZVEI). Schon am Vorabend der Tour durch den Märkischen Kreis gab es ein Gespräch mit etwa 20 Unternehmern der Branche aus der Region. Gestern dann folgte der für den Wirtschaftsminister beeindruckende Blick hinter die Firmentore. Die dargebotene Produktpalette im Bereich der Gebäudetechnik, die er in Schalksmühle kennenlernte, erregte Voigtbergers Begeisterung.

Die Albrecht Jung GmbH als regelrechter Trendsetter im Bereich der Schaltertechnik. „Eine absolute Spitzenstellung im Bereich intelligenter Haustechnik“ attestierte Voigtsberger der Firma. Die Hoffmeister Leuchten GmbH als Unternehmen, das sich nach der Übernahme durch Oliver Hoffmeister und Jens G. Hanfland ganz bewusst mit hochwertiger Leuchtentechnik auf den Produktionsstandort Schalksmühle konzentriert und mit Vertriebsbüros auf den Weltmärkten präsent ist. Die Günther Spelsberg GmbH & Co. KG, die mit ihren Gehäuseinnovationen nach dem Brand auf dem Düsseldorfer Flughafen ganz deutlich eine wesentliche Stärke der mittelständischen Unternehmen demonstriert hat – die schnelle Reaktionsfähigkeit. „Das ist, was diese Unternehmen auszeichnet“, betonte Voigtsberger und bezeichnete sie gar als „Schnellboote auf den Märkten“, die schnelle Wendungen vollziehen könnten, um auf Marktbedürfnisse zu reagieren.

Der Fachkräftemangel ist ein wesentliches Thema der Sommerreise des Ministers und auch da stellte er den heimischen Unternehmen ein gutes Zeugnis aus: Das Thema „Fachkräfte“ sei in den Betrieben sehr stark verankert. Alle bemühten sich frühzeitig um den Nachwuchs, beispielsweise mit Kontakten zu den Schulen. „Da sind sie auf einem guten Weg“, sagte Voigtsberger, „das würde ich mir an anderen Stellen des Landes auch so wünschen.“

Im Hinblick auf die Regionale 2013 in Südwestfalen bezeichnete der Minister die mittelständischen Unternehmen als „Aktivposten“, die sich „hier in der Region weiterentwickeln wollen.“ Das über die Projekte der Regionale zu unterstützen, formulierte er als Ziel seines Ministeriums. Voigtsberger scheute sich nicht, Südwestfalen „eigentlich“ als „Vorzeigeregion“ des Landes zu bezeichnen, aber die Stärken müssten auch herausgestellt werden, „man muss zeigen, was man kann“. Eine angenehme und positive Form der Bescheidenheit sei sicher ein Grund für den Erfolg der heimischen Wirtschaft, aber in Konkurrenz mit anderen Landesteilen, gerade um die Fachkräfte, müsse man aus dieser Bescheidenheit heraustreten und offensiv seine Stärken zeigen. ▪ gör

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