Mehr Personen beziehen Sozialleistungen

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Schalksmühle - Ende 2014 erhielten 603 Personen in Schalksmühle Leistungen der sozialen Mindestsicherung und damit 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, waren damit 5,8 Prozent aller Schalksmühler auf existenzsichernde finanzielle Hilfen des Staates angewiesen. Ein Jahr zuvor hatten mit 590 5,6 Prozent der Einwohner diese Hilfen bezogen.

Grundsicherung für 412 Personen

Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) erhielten Ende 2014 412 Personen, was gegenüber 2013 (409) einer minimalen Zunahme von 0,7 Prozent entspricht. Laufende Hilfe zum Lebensunterhalt erhielten 25 Personen und damit eine weniger als 2013 (minus 3,8 Prozent) Um sieben und damit um 7,8 Prozent auf insgesamt 83 zurück ging zum Stichtag 31. Dezember die Anzahl der Personen, die auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung angewiesen waren.

Deutlicher Anstieg im Asylbereich

Deutlich um fast 30 Prozent vergrößerte sich dagegen der Personenkreis, der Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz bezog. Ende 2013 waren es 65, ein Jahr später bereits 83. Mittlerweile hat sich diese Zahl weiter deutlich erhöht. Zuletzt lebten alleine 126 Flüchtlinge in Schalksmühle.

Volmekommune liegt unter dem Kreisschnitt

Mit dieser Zunahme lag die Volmekommune deutlich über dem kreisweiten Anstieg von knapp 23 Prozent. Insgesamt liegt Schalksmühle aber weiterhin klar unter dem Kreisdurchschnitt. So bezogen im gesamten Märkischen Kreis 2014 fast 40 000 Personen Mindestsicherungsleistungen, was einem Anteil von knapp zehn Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht. Für Nordrhein-Westfalen fällt dieser Wert mit 11,3 Prozent (fast zwei Millionen Menschen) sogar noch deutlich höher aus.

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