Kita-Neubau: Im Sommer soll es am Löh losgehen

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Im Sommer soll die Baufläche für die neue Kita am Löh aufgefüllt werden.

Schalkmsühle  - Im Kita-Jahr 2021/22 sollen für Kinder in der Gemeinde Schalksmühle weitere Kindergartenplätze bereitgestellt werden können. Deshalb soll nun eine neue Kindertagesstätte am Löh entstehen. Damit sie im kommenden Jahr auch in Betrieb gehen kann, laufen nun die Vorbereitungen.

Nachdem sich zu Beginn des Jahres die Verantwortlichen der Gemeindeverwaltung zusammen mit dem Kreisjugendamt, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem zukünftigen Träger, dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), über wichtige Details wie den Grundriss der Einrichtung einig wurden, konnten nun weitere Schritte gemacht werden. 

Einen Monat später als geplant, aber dennoch im Zeitrahmen, wurde Anfang März die sogenannte Funktionalausschreibung für das Gebäude online veröffentlicht, erklärt der zuständige Fachbereichsleiter Ralf Bechtel im Gespräch mit unserer Zeitung. In diesem Verfahren gibt die Gemeinde keinen detaillierten Leistungskatalog vor. Sie richtet die zu erbringende Leistung nach dem zu erreichenden Ziel. Den Bietern werden also lediglich Rahmenbedingungen vorgegeben. Zwischen ihnen soll so neben dem Preis- auch ein Konzeptwettbewerb entstehen. 

Zeitplanung als Richtschnur

Über den Grundriss der neuen Kita Löh ist man sich schon länger einig.

Bereits jetzt habe man viele Anfragen von möglichen Auftragnehmern erhalten, doch das Verfahren laufe noch bis zum 15. April. Erst dann werde man sich die Angebote im Detail ansehen, so Ralf Bechtel. Geplant ist, in den Sommerferien mit der Errichtung des Baus in Modulbauweise zu beginnen. „Wir haben diese Zeitplanung als Richtschnur vorgegeben. Letztendlich hängt sie aber von den Firmen ab, die den Zuschlag bekommen haben.“ Die Gemeinde werde im Vorfeld mit ihnen Gespräche führen, da man den Zeitrahmen einhalten möchte. 

Es gebe noch weitere Parameter, die Einfluss auf die Errichtung der Kita nehmen könnten, so der Verantwortliche weiter. Unter anderem müsse die Witterung beachtet werden. Ein verregneter Sommer könnte unter Umständen zu einem zeitlichen Verzug und auch zu höheren Kosten führen. Neben den Hochbauarbeiten stehen im Rahmen des Kita-Projektes auch Erschließungsmaßnahmen an. Darunter fallen das Anlegen einer Zufahrt von der Straße Löh sowie eines Fußwegs als barrierefreier Zugang zum Parkplatz an der Straße Im Schlah und die Begradigung des Geländes unterhalb der Primusschule. Der entsprechende Bauantrag für diesen Schritt sei kurz vor der Fertigstellung und werde anschließend dem Märkischen Kreis übermittelt. 

Mit der Auffüllung des Areals soll in den Sommerferien begonnen werden. Die Zufahrt zur neuen Kita soll zunächst als Baustraße angelegt werden. Erst wenn der Rohbau der Einrichtung steht, werde die Straße zu Ende ausgebaut, erklärt Ralf Bechtel. Dieser Schritt könne sich aber auch bis in die Wintermonate hineinziehen. Der Fußweg zur Kita wird einer der letzten Schritte sein und nicht im Sommer stattfinden. Der Zugang soll durch die Böschung im unteren Bereich der Primusschule erfolgen. Dazu müsse der dort vorhandene Bewuchs entfernt und entsprechende Modellierungsarbeiten erbracht werden. Mit einer Fertigstellung sei im Frühjahr 2021 zu rechnen. Dann soll auch das Innere der Kindertagesstätte ausgebaut werden. 

Restarbeiten in Primusschule

In den Osterferien bleibt es also ruhig in Sachen Kita Löh. Dafür werden nach Auskunft von Ralf Bechtel an der Primusschule zahlreiche Restarbeiten, die sich, wie üblich für einen Neubau, etwas hingezogen haben, durchgeführt. „Das sind alles Dinge, die bereits auf unserer Liste standen. Da müssen wir uns – auch jetzt, während der Schließung der Schule durch die Corona-Pandemie – nichts neues ausdenken.“ Teilweise seien auch jetzt noch Lehrer oder die Mitarbeiterinnen des Schulsekretariats vor Ort, so dass man bei den Arbeiten auf die nötigen Hygiene- und Abstandsvorschriften achten müsse. Auch an der Grundschule Spormecke werde gearbeitet. Derzeit seien Fliesenleger im Sanitär-Bereich am Werk.

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