Don Kosaken begeistern Zuhörer in Heedfeld

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Die Maxim Kowalew Don Kosaken sind aktuell auf Europatournee. Dabei machten die sieben Sänger aus Russland jetzt auch in der Kirche Heedfeld Station.

Schalksmühle - Die volle Stimmgewalt Russlands war am Sonntag in der Kirche in Heedfeld zu hören. Die Maxim Kowalew Don Kosaken machten dort während ihrer aktuellen Europatournee Station. „Ich bete an die Macht der Liebe“ – unter dieses Motto hatten die sieben Sänger ihr Programm gestellt.

Völlig ohne Technik kamen die russischen Sänger dabei während ihres Konzertes aus. Alleine die mächtigen Stimmen der Männer füllten das Kirchenschiff, das voll besetzt war. So waren sogar noch einige Stuhlreihen hinter den Kirchenbänken aufgestellt worden, um allen Besuchern Platz zu bieten.

Dabei war der este Teil des Programms der Maxim Kowalew Don Kosaken geprägt von sakralen, getragenen Liedern. So brachte der Männerchor etwa „Lobet den Namen des Herrn“, „Ave Maria“ und das titelgebende Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“ zu Gehör. Dabei tönten die kraftvollen, gleichsam tiefen wie glockenhellen Stimmen des Vokalensembles beeindruckend melancholisch und schwermütig durch die Kirche. Seit Jahren widme man das letzte Stück vor der Pause traditionell der Gesundheit des Publikums, ließen die Don Kosaken wissen.

Das Publikum wippt mit

Mit ihren mächtigen Stimmen füllten die Männer das Kirchenschiff gesanglich voll aus.

Im zweiten Teil des Programms ging es hingegen deutlich beschwingter zu, brachten die Männer, diesmal mit Unterstützung eines Akkordeons, das Publikum zum Mitwippen und -summen. Die Don Kosaken, die in ihren schwarzen Uniformen mit breiten Gürteln und hohen Stiefeln glänzten, trugen nun russische Volkslieder und klassische Kosaken-Märsche vor. So sangen sie etwa „Hinter dem Don“ „Marusja“, und „Eintönig klingt das Glöckchen“.

Nur die Aussprache macht Probleme

Und auch wenn manche russische Weise für unsere Ohren vielleicht etwas ungewohnt klang – die Zuhörer waren durchweg begeistert von der monumentalen Stimmgewalt und dem harmonischen Gesang. Und waren sogar gleich behilflich, als Viachaslau Yeromin beim Ansagen des Liedes „Schneegestöber“ ein wenig mit der deutschen Aussprache haderte. Das Publikum versicherte auf Nachfrage, Yeromin sei sehr wohl zu verstehen – was er erleichtert aufnahm: „Gott sei Dank!“

Doch auch trotz kleiner Verständigungsschwierigkeiten begeisterten die Maxim Kowalew Don Kosaken durchweg während des Konzertes – was ihnen das Schalksmühler Publikum mit lang anhaltendem Applaus dankte.

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