Mauer am Schnurrenweg: „Zustand eine Frechheit“

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Peer Heinzer, Leiter des Bauhofes, geht davon aus, dass nicht vor 2013 die Sanierung beginnt. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Geröll liegt am Hang. Große Risse sind im Beton. Absperrungen und Barken stehen unterhalb des Schnurrenweges. „Das wird eine größere Baumaßnahme“, sagt Peer Heinzer. Der Leiter des Bauhofes hat die Mauer, die parallel zur Hälver verläuft, inspizieren lassen. Da die Maßnahme nicht im Haushalt eingestellt ist, ist eine Sanierung „nicht vor 2013“ geplant.

„Derzeit werden Vorschläge für die Sanierung erstellt“, sagt Peer Heinzer. Fest stehe bisher, dass die Arbeiten kompliziert seien und nicht vom Bauhof ausgeführt werden können. Die Mauer sei extrem lang und die Schäden seien sehr groß. Der Beton und Mörtel bröckeln – die Steine liegen wild verteilt den Hang hinunter.

„Solange wird der Fußweg von der Bachstraße zum Schnurrenweg gesperrt“, erklärt Heinzer. Durch die Fremdvergabe des Auftrages ist die Erteilung erst im kommenden Jahr möglich. „Geld steht im aktuellen Haushalt für eine solche Arbeit nicht zur Verfügung“, verdeutlicht Peer Heinzer. Ein Punkt, den die Anwohner an der Bachstraße nicht gelten lassen wollen. Viele sind sauer.

„Für manche Ecken wird viel Geld ausgegeben – wie für die Bepflanzung des Kreisverkehres – aber für die wichtigen Sachen ist kein Geld vorhanden. Der Zustand ist eine Frechheit“, sagt ein Anwohner, der seinen Namen lieber nicht in der Zeitung lesen will.

Ein anderer Schalksmühler hat sich über die Unordnung am Schnurrenweg beschwert. Leere Wodka- und Orangensaftflaschen liegen an einer Parkbank oberhalb der Johanniter-Seniorenwohnanlage. Nächtliche Saufgelage fänden dort regelmäßig statt. Auch der Schalksmühler will seinen Namen nicht nennen – zu groß ist der Respekt vor „den Chaoten“, wie der Rentner sagt.

Er wünscht sich „gefälligst mal Polizeipräsenz“, damit der Müll sich nicht auf dem Weg türme. „Das ist eine schöne Strecke zum Wandern – aber so ist es nur ekelig.“ ▪ Matthias Clever

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