Maßnahme dauert vier bis sechs Wochen

Breitbandausbau: Baustellen an der Hälverstraße lassen Gutes hoffen

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Der Breitbandausbau entlang der Hälverstraße (L 868) wird Gewerbebetriebe mit schnellerem Internet versorgen.

Schalksmühle - Bis zum Ziel, schnelleres Internet im gesamten Gemeindegebiet bis 2025 zu schaffen, ist es für alle Beteiligten noch ein langer Weg. Zumindest ein weiterer Teilschritt konnte in den vergangenen Wochen entlang der Hälverstraße (L 868) gegangen werden.

Als erste Erfolgsmeldung verkündete Sergej Rudsinski, Breitbandkoordinator des Märkischen Kreises, Anfang Mai, dass im Einzugsgebiet eines Hauptverteilers der Telekom im Ortkern VDSL mit 250 Mbit/s und durch die Telekom beziehungsweise Dokom 21 im Gewerbegebiet Ramsloh Glasfaser verfügbar sind. Nun werden im Auftrag der Telekom auch die Leitungen für die flächendeckende Versorgung von Gewerbebetrieben im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderprogramms (RWP) unter die Erde gebracht. Dabei handelt es sich um sogenannte FTTH-Anschlüsse (Glasfaser bis in die Gebäude der Kunden) mit 1000 Mbit/s. 

Die Leitungen führen bis auf Halveraner Stadtgebiet.

Nachdem bereits die Arbeiten an der Volme- und Bahnhofstraße abgeschlossen sind, ist nun die Hälverstraße an der Reihe. Oliver Emmerichs, Leiter der Bauverwaltung der Gemeinde, rechnet damit, dass die Arbeiten entlang der Landesstraße noch vier bis sechs Wochen andauern werden. Dabei werden die Kabel bis auf Halveraner Stadtgebiet auf Höhe der Firma Lynker gelegt.

Ampeln regeln teilweise den Verkehrsfluss.

Im Bereich der Baustellen – je nach Streckenlänge – kann es zu Behinderungen des Autoverkehrs kommen. Teilweise regeln Ampeln den Verkehrsfluss. Zudem müssen Fußgänger entlang der Hälverstraße auf Stolperfallen durch die Bauarbeiten achten. Im Nachgang sollen alle Gebäude an der L 868 angeschlossen werden. Der Breitbandempfang steht dann zur Verfügung, wenn ein entsprechender Vertrag mit dem Anbieter abgeschlossen wurde. 

Stolperfallen durch die Baustellen an der Hälverstraße.

Erst später sind auch Privatleute in der Gemeinde an der Reihe. Wie der Breitbandverantwortliche mitteilte, sollen nach dem vorläufigen Bescheid aus 2017 und dem Upgrade von FTTC- (bis kurz vor das Gebäude) auf FTTH-Technologie in dem sogenannten 3. Call bis 2022 rund 2445 Privathaushalte in Schalksmühle mit einem 1000 Mbit/s ausgestattet werden. In einem weitere Schritt, dem 6. Call, sollen auch die „weißen Flecken“, also 288 Adressen (kleinere Ortslagen oder Einzelhäuser), die bisher bei den anderen Förderungen unberücksichtigt geblieben sind, ausgebaut werden. Hierzu soll ebenfalls ein kreisweiter Förderantrag gestellt werden. Insgesamt sollen durch die aufgeführten Maßnahmen 3005 Adressen bis zum Jahr 2025 mit Glasfaser und damit mit einer schnelleren Internetverbindung ausgestattet werden.

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