Trotz Regen: Martinimarkt in Dahlerbrück gut besucht

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Vom regnerischen Wetter ließen sich die Familien nicht beirren und kamen wie gewohnt in großer Zahl zum Laternenumzug in Dahlerbrück

Dahlerbrück - Feines Kunsthandwerk und Kulinarisches lockten am Samstag zum 8. Dahlerbrücker Martinimarkt, der in einem stimmungsvollen Laternenumzug mit Sankt Martin hoch zu Ross seinen Höhepunkt fand.

Trotz des regnerischen Wetters, unter dem der Auftakt des von der Bürgerinitiative Dahlerbrück organisierten Marktes litt, war der abendliche Umzug mit den Laternenkindern und ihren Familien sehr gut besucht. Zur Freude aller ließ der Regen nach und der Festplatz füllte sich wie gewohnt. Kulinarisch verwöhnten die Vereine ihre Gäste mit einem reichhaltigen Angebot, das keine Wünsche offen ließ.

Mit Feuerzangenbowle sorgte der Freundeskreis Eichendorffstraße für einen optischen Hingucker beim Markt. Lecker war die winterliche Spezialität obendrein.

Schlemmermeile an der Turnhalle

Angefangen bei der Feuerwehr (Einheit Dahlerbrück), die sich mit Gegrilltem und Glühwein mit Schuss an der Schlemmermeile der kleinen Zeltstadt an der Turnhalle Dahlerbrück beteiligte, bis hin zu den Dahlerbrücker Husaren (Pommes und Chicken Nuggets) kredenzten die Vereine Herzhaftes, das auf keinem Markt fehlen darf. Bei den Husaren gab’s zusätzlich eine Tombola.

Beim Gesangverein Dahlerbrück duftete es verführerisch nach Reibeplätzchen. Am Stand des TuS Stöcken-Dahlerbrück hatten die Besucher zwischen Pulled-Pork-Burgern der Fußballer und Gulaschsuppe der Fitnessfrauen die Qual der Wahl. Beim Freundeskreis Eichendorffstraße, der sich mit Feuerzangenbowle und Obstler in den Markt einbrachte, ließ Heinz Rühmann grüßen.

Das war der Martinimarkt in Dahlerbrück

Begehrt waren einmal mehr Wildspezialitäten, Räucherfisch, Sauerländer Schnittchen und mehr am großen Gemeinschaftsstand von Hegering, Meister Lampe & Co., Mike van Asch und Jochen Bernsdorf. Letztere zeichneten erstmals gemeinsam mit Elke und Ortwin Schmidt für die Ausrichtung des kleinen, feinen Marktes verantwortlich. Apfelpunsch und Hot Dogs steuerte die Kita Villa Kunterbunt bei. Das DRK bot in der Turnhallen-Cafeteria bei Kaffee und Kuchen einen gemütlichen Anlaufpunkt.

Fensterbilder und leuchtende Mützen

Neu im Angebot hatte Lena Thimm („Die kleine Lüdenschneiderin“) selbstgenähte Mützen aus Stoffen, die im Dunkeln leuchten. Wer nach Geschenken oder netten Deko-Ideen fürs eigene Heim Ausschau hielt, wurde bei Petra Hatwich und Ursula Speckenbach fündig.

Schmuck, Fensterbilder, liebevoll dekorierte Spardosen und mehr steuerte Petra Hatwich zum Kreativangebot des Marktes bei. Bei Ursula Speckenbach waren unter anderem Floristik und bezaubernde Nudelengelchen mit 32 glitzernden Sternchennudeln auf dem Kopf optische Hingucker.

Laternenumzug als Höhepunkt

Zum Höhepunkt des Marktes avancierte einmal mehr der große Laternenumzug, der sich nach Ende des Glockengeläuts vom Kita-Gelände aus zu Klängen des Posaunenchores über die Kirchstraße und zurück in Bewegung setzte. Mit wetterfesten Laternen auf der Basis laminierter Blätter und Blüten waren die Kita-Kinder für jedes Wetter gerüstet.

Sankt Martin hoch zu Ross vorneweg erfreute sich mit Groß und Klein an dem Laternenumzug.

Im reizenden Anspiel der Vorschulkinder lebte zudem die Legende des heiligen Martin, der seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte, auf. Abschließend gab’s Martinsbrezeln für alle Kinder. Tatkräftig unterstützte der Bauhof die Dahlerbrücker.

Drei Fragen an Ortwin Schmidt

Organisatorisch gab es Veränderungen beim Markt. Wie haben Sie sich die Aufgaben aufgeteilt?

Ortwin Schmidt: Für die Stände im Außenbereich sind Mike van Asch und Jochen Bernsdorf Ansprechpartner. Alles, was die Turnhalle, den Kindergarten und den Umzug betrifft, läuft weiter unter der Regie meiner Frau und mir. Ob wir den Umzug im nächsten Jahr noch einmal in dieser Form machen, ist wegen der Auflagen fragwürdig. Ich habe den Eindruck, dass Eigenverantwortung nicht mehr gewürdigt und Bevormundung vorangetrieben wird.

Warum haben Sie auf dem Bolzplatz ein Karree abgesperrt?

Schmidt: Wir haben den Kindergartenplatz zum Sammeln vor dem Umzug gewählt. Das innere Karree ist für die Kindergartenkinder und ihre Vorführung bestimmt.

Die Fläche, auf der der Martinimarkt stattfindet, ist erweitert worden. Hat sich die Flächenvergrößerung ausgezahlt?

Schmidt: Der gesamte Parkplatz ist um 120 Quadratmeter vergrößert worden. Dadurch hatten wir mehr Möglichkeiten, Zelte aufzustellen. Zwei große Gemeinschaftszelte stehen jetzt dort. Vorher war es dort sehr eng. Der Kindergarten hat jetzt in Summe 15 Parkplätze zur Verfügung.

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