Schalksmühle: Kein eigener Bürgermeisterkandidat der CDU

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Gemeinsam mit Landratskandidat Marco Voge stellten sich die gewählten Kandidaten vor dem Schalksmühler Rathaus zum Gruppenbild auf.

Schalksmühle – Der CDU Gemeindeverband Schalksmühle stellt zur Kommunalwahl keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten auf und gibt auch keine Wahlempfehlung ab. „Die Gründe dafür sind vielschichtig“, begründete Jörg Weber (Vorsitzender) bei der Mitgliederversammlung die Entscheidung.

Vorrangig gehe es darum, die ganze Kraft in die Wahlkreise zu investieren und möglichst viele Sitze im Rat zu erringen. Als besonderen Gast hieß Weber CDU-Landratskandidat Marco Voge bei der Versammlung im Ratssaal, bei der der Ortsverband seine Kandidaten wählte, willkommen. Voge habe seinen Hut als Landratskandidat in den Ring geworfen, obwohl er ein Landtagsmandat innehabe, führte Weber aus. Er wolle für den Märkischen Kreis „ackern“. Worte des Dankes fand der Vorsitzende auch für die Kandidaten, die sich zum wiederholten Mal oder erstmalig zur Wahl stellen. Er sei froh, in einer Gemeinde zu leben, „in der die Diskriminierung nicht so ausgeprägt wie in anderen Landstrichen und Großstädten ist.“

Auch auf die Herausforderung, in Coronazeiten einen Wahlkampf zu führen, ging er ein. Corona werde weiter herausfordern. Er sehe die Gefahr noch nicht gebannt. Mit der Mitgliederversammlung zur Vorbereitung der Kommunalwahl steige der Gemeindeverband in einen aktiven Wahlkampf ein. Zum Versammlungsleiter wählten die zwölf Stimmberechtigten einstimmig CDU-Kreisgeschäftsführer André Krause. Ein einstimmiges Votum entfiel ebenso auf Dirk Kersenbrock, der das Amt des Schriftführers übernahm. Die Auszählung der Stimmzettel nutzte Marco Voge (Balve) dazu, sich der Versammlung näher vorzustellen. Dabei vergaß er nicht, Kreistagskandidat Bernd Josef Schmitt lobend hervorzuheben. Schmitts Wort habe im Kreistag Gewicht. „Da hört jeder zu.“

Die Stärke der CDU sei es, vor Ort zu sein, greifbar zu sein, nah dran zu sein. Er selbst habe große Lust darauf, sich für die Menschen im Märkischen Kreis einzusetzen. Der Märkische Kreis sei „eine extrem gute Wirtschaftsregion.“ Zudem habe er viel zu bieten. „Wir leben da, wo andere Urlaub machen.“ Dazu beizutragen, dass der Märkische Kreis eine Innovationsregion bleibe, sei ihm ein Anliegen. „Wir dürfen den Anschluss nicht verlieren.“ Speziell auf die Regionale 2025 und Förderprogramme, die es zu nutzen gelte, ging er ein. Entsprechende Kontakte bringe er mit. Wichtig seien ihm gute Kontakte zu den Rettungskräften und zur Polizei, betonte der Landratskandidat. „Wir haben im Märkischen Kreis wahnsinnig gute Polizisten und ich möchte, dass das auch so bleibt.“ Polizisten hierzulande stünden auf einem völlig anderen Ausbildungsstand als Polizisten in Amerika. Um den Wirtschaftsstandort Märkischer Kreis zu stärken, wolle er Zukunftswerkstätten zu Themen wie Mobilität, Bildung und dergleichen mehr einrichten. Unterstützung im Wahlkampf sicherte er dem Ortsverband zu. „Ich komme, wo immer es geht, um im Wahlkampf zu unterstützen.“

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