Schütze seit 1962

Schalksmühler bekommt höchste Auszeichnung für Schützen

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Hans Wilmsmann von den Hülscheider Schützen hat für seine Verdienste um den Schießsport die Kölner Medaille erhalten.

Heedfeld - Der Schalksmühler Hans Wilmsmann, der seit 1962 Mitglied der Hülscheider Schützen ist, hat für seine Verdienste um den Schießsport die Kölner Medaille, bis dato die höchste Auszeichnung des Westfälischen Schützenbundes, erhalten.

Beim Bezirksdelegiertentag 2018 in Wengern-Oberwengern erhielt der verdiente Schütze, der bei den Hülscheider Schützen die unterschiedlichsten Ämter bekleidete, die hohe Auszeichnung. Aus Händen von Hans-Dieter Rehberg, Präsident des Westfälischen Schützenbundes, nahm er die selten verliehene Medaille in Empfang.

Für seine zehnjährige Tätigkeit im Kreisvorstand des Schützenkreises Lüdenscheid schlug Ludger Rösges (Kreisvorsitzender) den begeisterten Sportschützen für die Ehrung vor. In Anerkennung seiner Leistung erhoben sich bei der Jahreshauptversammlung der Hülscheider Schützen alle Anwesenden von den Sitzen.

Interesse am Verein erwachte 1961

Durch seinen damaligen Chef Emil Rutenbeck, der 1961 König der Hülscheider Schützen war, erwachte bei Hans Wilmsmann das Interesse am Verein. „Emil Rutenbeck machte damals eine Werbeveranstaltung im Betrieb, um Mitglieder aus dem Tal für den Verein zu gewinnen“, erinnert er sich.

Auszeichnung: So sieht die Kölner Medaille aus.

1962 trat er in den Verein ein. „Früher war ich der erste aktive Jungschütze. Heute bin ich der dienstälteste Akteur“, meint er schmunzelnd. Von Anbeginn an war er Mitglied der 2. Kompanie. Zudem gehört er den Sportschützen als eigenständigem Verein an. 

Bei den Hülscheider Schützen hat der Schalksmühler unterschiedlichste Ämter bekleidet, angefangen beim Kompanieführer der 2. Kompanie und dessen Stellvertreter bis zum stellvertretenden Sportleiter und stellvertretenden Jugendleiter. Lange Jahre war er überdies für die Kasse des Schießheims zuständig. Auf Kreisebene engagierte er sich zudem zehn Jahre lang als Rundenwettkampfleiter. „Ich habe das jetzt zehn Jahre gemacht. Irgendwann ist Schluss“, sagt er. Jetzt sei er nur noch ein normales Mitglied. „Ich kann kommen, wann ich will. Und ich kann gehen, wann ich will.“ 

Das Vereinsleben und der Schießsport an sich machen ihm nach wie vor großen Spaß. „Das Schöne beim Schießen ist, dass man keinem anderen die Schuld geben kann, wenn man einen Fehler gemacht hat“, bringt er auf den Punkt, was ihn an seinem Sport reizt. Beim Fußball sei das anders. Da könne man immer anderen die Schuld in die Schuhe schieben, wenn etwas nicht gelingt. Auch die Gemeinschaft gefällt ihm am Verein.

Teilnahme an Wettämpfen bis heute

Bis heute nimmt Wilmsmann regelmäßig an Wettkämpfen teil. Bis zu den Landesmeistermeisterschaften hat er es geschafft. Sein Sportgerät: das Luftgewehr. Eine Zeitlang probierte er auch die Luftpistole aus. Nach einem Wettkampf gefragt, der ihm besonders in Erinnerung geblieben ist, nennt der Schalksmühler ein Freischießen in einer riesigen Dortmunder Luftgewehrhalle. Auch sein Königsjahr mit Ehefrau Heidrun 1991 ist ihm in lebhafter Erinnerung geblieben.

Die Kölner Medaille

Die Kölner Medaille am schwarz-weiß-grünen Band ist die höchste Auszeichnung, die der Westfälische Schützenbund vergibt. Das Mitglied, das ausgezeichnet wird, muss das 65. Lebensjahr vollendet haben und mindestens 30 Jahre land aktiv im Schützenwesen tätig sein. Um eine solche Medaille zu erhalten, muss jemand einen Antrag mit einer ausführlichen Begründung stellen. Andere Auszeichnungen wie Verdienstmedaillen oder Ehernnadeln sind keine Voraussetzung für die Kölner Medaille.

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