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Märkischer Kreis bleibt Gesellschafter der Glötalsperre 

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Von: Bettina Görlitzer

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Glörtalsperre, Staumauer, Aufstauung
Der Märkische Kreis bleibt als Gesellschafter der Glörtalsperre erhalten. © Meyer, Martin

Der Märkische Kreis bleibt Gesellschafter der Glörtalsperre. Aber es gibt keinen Zuschuss für Straßensanierung.

Schalksmühle/Märkischer Kreis – „Die Vorlage hätte so nicht sein müssen.“ Fabian Ferber (SPD) brachte in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung Struktur und Verkehr des Märkischen Kreises am Dienstag auf den Punkt, was wohl nicht nur etliche Kreispolitiker über den Vorstoß der Kreisverwaltung in Sachen Glörtalsperre gedacht haben.

Er bezog sich dabei auf den Vorschlag, der erstmals im September in den Ausschuss eingebracht worden war und nun erneut zur Abstimmung stand – nachdem alle Fraktionen sich einig waren, dass zum Thema Zuschuss zur Finanzierung der Zufahrtsstraße zur Glör und Austritt aus der Freizeitschwerpunkt Glörtalsperre GmbH noch Beratungsbedarf herrschte.

Vertreter nahezu aller Parteien bemängelten noch einmal, von der Vorlage im September überrascht worden zu sein, und berichteten von intensiven Gesprächen innerhalb ihrer Fraktionen. Die Schalksmühlerin Angela Freimuth (FDP) betonte, dass sie selbst wiederholt vor Ort gewesen sei und die Talsperre als Naherholungsort sehr intensiv von Menschen aus dem Märkischen Kreis genutzt werde. Jutta Heedfeld, SPD-Kreistagsabgeordnete aus Schalksmühle, erklärte, dass sie im Austausch mit den Bürgermeistern Jörg Schönenberg und Michael Brosch erfahren habe, dass die anderen Gesellschafter einen großen auf Konsens bei ihren Entscheidungen legten. Daher seien sie bereit, auf den Zuschuss zur Sanierung in Höhe von 132 000 Euro zu verzichten.

Und so wurde über die beiden Punkte getrennt abgestimmt. Mit zehn Stimmen dafür, drei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen votierte der Ausschuss dafür, den umstrittenen Zuschuss an die Stadt Breckerfeld nicht zu zahlen. Einstimmig fiel dagegen die Entscheidung für den Verbleib in der Gesellschaft. Dabei wurde lediglich noch diskutiert, ob man, wie von Dietmar Lüling (CDU) vorgeschlagen, einen Vorbehalt formulieren sollte, dass bei gravierenden Veränderungen erneut entschieden werden solle. Da aber grundsätzlich ein Austritt jederzeit möglich wäre, wurde darauf dann doch verzichtet. Wichtig war allen, über die Entwicklungen in der Gesellschaft informiert zu werden.

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