Löschzug Winkeln: Neuen Gerätewagen angeschafft

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Der Feuerwehr-Löschzug Winkeln freut sich nicht nur über einen Rüstwagen, sondern auch über das sanierte Feuerwehrgerätehaus. Der neue Wagen konnte komplett durch Spendengelder finanziert werden. Der Löschzug baute den Wagen vom Löschfahrzeug in einen Gerätewagen um. Bürgermeister Jörg Schönenberg (5. von rechts) bedankte sich bei den Sponsoren und der Wehr.

SCHALKSMÜHLE - Der Feuerwehr-Löschzug Winkeln stellte jetzt offiziell den neuen Rüstwagen in Dienst. Als Gäste waren unter anderem der Schalksmühler Bürgermeister Jörg Schönenberg und die Wehrführung mit Gemeindebrandinspektor Dieter Coordt und dem stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Olaf Bühren vor Ort.

Außerdem gaben sich die aktiven Kameraden der übrigen Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle und die Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung des Löschzuges Winkeln die Ehre.

Als der alte Rüstwagen des Feuerwehr-Löschzuges Winkeln ein Alter von 30 Jahren erreicht hatte, wurde das Beschaffen von Ersatzteilen zunehmend schwieriger. Daher entschloss sich die Löschgruppe um Löschgruppenleiter Stefan Kellner, Spendengelder zu sammeln und damit ein neues Fahrzeug zu finanzieren.

Im September war es dann soweit. Angeschafft wurde ein Vorführfahrzeug der Firma Iveco, das von den Feuerwehrleuten in Eigenleistung vom Tanklöschfahrzeug zum „Gerätewagen Technik“ umgerüstet wurde.

Neben der Umrüstung des neuen Fahrzeugs wurde auch das Gerätehaus umgebaut, um den Gerätewagen dort einstellen zu können. Dabei wurden auch zusätzlich notwendige Sanierungsarbeiten durchgeführt. „In Eigenarbeit haben wir unter anderem die Umkleiden saniert, neue Bodenplatten gegossen sowie neue Elektroleitungen und Heizungsrohre verlegt“, erklärt Stefan Kellner.

In den Umbau des Fahrzeuges sowie die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses investierten die Mitglieder des Löschzuges in einem Zeitraum von einem Jahr rund 3000 Arbeitsstunden. „Das neue Fahrzeug wurde komplett aus Sponsorengeldern finanziert und hat somit der Gemeinde keinen Cent gekostet“, betont der Löschgruppenleiter nicht ohne Stolz. Der Umbau des Feuerwehrgerätehauses wurde dagegen aus dem Gemeindeetat bezahlt.

Bei der Dienststellung des Fahrzeuges richtete sich der Dank von Bürgermeister Jörg Schönenberg vor allem an die Sponsoren des Gerätewagens, darunter die Sparkasse als Hauptsponsor sowie die Vormann-Brauerei. Ferner dankte Löschgruppenleiter Stefan Kellner der Baufirma Scholz in Schalksmühle sowie dem Bauunternehmen Müller in Nachrodt-Wiblingwerde, die beide kostenlos Baumaschinen für die Sanierung des Feuerwehrgerätehauses zur Verfügung gestellt hatten.

Im Anschluss an den offiziellen Teil folgte ein Umtrunk sowie ein gemeinsames Abendessen mit Spezialitäten vom Grill.

Von Björn Othlinghaus

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