Löschgruppe Winkeln: Leistungsfähigkeit bewiesen

Auch Ehrungen und Beförderungen standen auf der Tagesordnung beim Jahresappell der Löschgruppe Winkeln.

SCHALKSMÜHLE ▪ Insgesamt 35 Mal musste die Löschgruppe Winkeln im vergangenen Jahr ausrücken, bei rund 700 Einsatzstunden waren durchschnittlich neun Wehrleute im Einsatz. Diese Bilanz gab Einheitsführer Stefan Kellner am Samstag beim Jahresappell der Löschgruppe Winkeln bekannt.

Die war mit der Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Löschgruppe zusammengelegt worden – und trotz des frostigen Wetters sehr gut besucht. Einheitsführer Kellner blickte während des Jahresappells mit Stolz und Erleichterung auf das Jahr 2011 zurück: „Die uns gestellten Aufgaben haben wir mit Bravour bestanden und die Leistungsfähigkeit der Löschgruppe unter Beweis gestellt.“

Die Einsätze, zu denen die Wehr im vergangenen Jahr ausrückte, reichten von Verkehrsunfällen und Ölspuren, über Gebäudebrände und Brandsicherheitswachen bis hin zur Wespennest-Entfernung. „Auch die Extremwetterlagen der letzten Jahre sind immer wieder eine besondere Herausforderung“, sagte Kellner weiter. „Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer und Wasserschäden bringen uns viel Arbeit“.

Die Löschgruppe hat aktuell 32 aktive Mitglieder, für Sonderaufgaben freigestellt sind als Notfallseelsorgerin Bettina vom Brocke, und in der Wehrführung Dieter Coordt und Olaf Büren. Beim Punkt Beförderungen und Ehrungen wurden bereits im vergangenen Jahr Bettina vom Brocke zur Hauptfeuerwehrfrau und Markus Alltrogge zum Hauptfeuerwehrmann ernannt. Aktuell wurden Thomas Wunderlich und Jan Küper zu Hauptfeuerwehrmännern befördert, sowie Michael Schanzenberger zum Hauptbrandmeister.

Für die 35-jährige Zugehörigkeit zur Löschgruppe wurden Peter Sandmann, Jürgen Mühlhoff und Harry Knappe geehrt und erhielten Urkunden von der stellvertretenden Bürgermeisterin Heide Bachmann. Stefan Kellner bedankte sich insbesondere bei den Angehörigen der Wehrleute für Einsatz und Verständnis, aber auch bei Rat und Verwaltung und der Wehrleitung für gute Zusammenarbeit.

Während der Jahreshauptversammlung des Fördervereins warf Vorsitzender Wilfried Klinker einen Blick zurück auf das Jahr 2011. Aus Sicht des Vereins sei das Dorffest im Mai ein herausragendes Ereignis, das nur in gemeinsamer Anstrengung bewältigt werden könne. Klinker bedauerte, dass 2011 keine Wochenendfahrt durchgeführt wurde – dies werde aber nachgeholt. Besonderen Dank sprach auch er Frauen und Angehörigen der Feuerwehrleute aus: „Ohne die Unterstützung unserer verständnisvollen Frauen, Freundinnen oder Lebensabschnittsgefährten wäre das was wir leisten, gar nicht möglich.“

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