Living Gospel präsentiert mitreißende Lieder

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In der Freien evangelischen Gemeinde hatte der Chor Living Gospel unter der Leitung von Hans Werner Scharnowski am Sonntag sozusagen ein Heimspiel. Im rappelvollen Gemeindesaal wurden die Sänger vom Publikum frenetisch gefeiert.

Schalksmühle -  „Das Licht der Welt wollen wir feiern.“ Mit Liedern wie „Joy to the world“, strahlend und jubilierend gesungen, ließ der Schalksmühler Chor Living Gospel das Publikum am Sonntag in der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) an der eigenen Weihnachtsvorfreude teilhaben.

Von Monika Salzmann

Zum Fest der schönen Stimmen, des Lobpreises und der Anbetung geriet das stürmisch gefeierte Konzert. Gleichsam ein Heimspiel hatte der hochkarätige Chor, der ein prasselndes Gospelfeuer anzündete, vor Ort. Rappelvoll war der Saal, als die Sänger unter Leitung von Hans Werner Scharnowski ihre stimmgewaltige Reise durch die Welt der Gospelliteratur und weltlicher Lieder voller Spiritualität und großer Gefühle antraten.

Sogar von der Empore lauschten begeisterte Zuhörer den mitreißenden, hoch emotionalen Liedern, mit denen der Chor – weit über die Grenze der Gemeinde hinaus bekannt und beliebt – ein beredtes Zeugnis seines Glaubens ablegte. Standing Ovations gab’s am Ende.

Mit Daniel Hirth an der Gitarre, der eigens zum Konzert aus Hamburg angereist war, Rolf Edgar Gerlach am Piano, Hendrik Pieta am Schlagzeug und Jan Primke am Bass hatten die Sänger bei ihren stimmgewaltigen Höhenflügen wunderbare Musiker an ihrer Seite. Am Saxophon bereicherte Edgar Wall die schillernde Klangfarbenpalette.

Seine Solisten, darunter Bassist Jan Primke, setzte Chorleiter Hans Werner Scharnowski ein ums andere Mal hervorragend in Szene. Voran Björn Bergs und Janina Böddener, die mit enormer Bühnenpräsenz und Ausstrahlungskraft begeisterten, setzten Connie Trinkaus, Julia Späinghaus, Annika Kögler, Carina Gerlach und Olaf Westmeister innigen, anbetenden, lobpreisenden und freudigen Liedern mit ihren klaren, tragenden Stimmen das Sahnehäubchen auf.

Nicht nur die unbeschwerten Zuhörer, auch Menschen, die von Sorgen geplagt werden, hatten die Sänger mit ihren Lobpreis-, Anbetungs- und Mutmachliedern wie „Hold on“ im Visier. „Help is on the way“ versprach der eindringliche Song. Schöne, alte Gospeltitel wie „Let it shine“, „Amen“ und „O happy day“ – letzterer untrennbar mit dem Namen Edwin Hawkins verbunden und am Sonntag mit Björn Bergs als Solist zu hören – gehörten ebenso zum facettenreichen Programm wie moderne Gospelliteratur.

Für die Tatsache, dass Living Gospel auch Popsongs im Programm behält, fand Hans Werner Scharnowski eine ebenso einfache wie logische Erklärung. „Die Popstücke machen dem Chor auch viel Spaß.“ Die Hingabe, mit der der Chor weltberühmte Titel wie „Circle of life“ (König der Löwen), Leonard Cohens „Halleluja“ oder Michael Jacksons „Man in the mirror“ sang, ließ daran nicht den geringsten Zweifel.

Darüber hinaus brachten Band und Chor die Trommeln Afrikas, die Elemente und Wunder der Natur eindrucksvoll zum Klingen. Mit Weihnachtsliedern wie „Mary did you know“ und einer vielstimmigen Verneigung vor Händel, dessen „Halleluja“ den Raum bis in letzte Winkel erfüllte, verabschiedete sich der Chor von seinem frenetisch Zugaben einfordernden Publikum.

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