Living Gospel begeistert mit Adventskonzert

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Die Musiker von Living Gospel Schalksmühle gaben am Freitag ein Adventskonzert. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ „Ihr seid keine Kreisliga mehr“, so brachte es ein begeisterter Besucher des Konzerts von Living Gospel Schalksmühle am Freitag gegenüber Chorleiter Hans Werner Scharnowski auf den Punkt. Denn längst ist der Schalksmühler Chor über die Grenzen des Sauerlandes hinaus bekannt und beliebt.

Wie in den vergangenen Jahren überzeugte Living Gospel auch am Freitag mit tollen Stimmen, talentierten Musikern, bekannten und unbekannte Titeln zum Mitsingen und Mitklatschen.

Dabei stand die Veranstaltung noch zwei Tage vorher auf der Kippe. Denn kurzfristig beschloss die Gemeinde Schalksmühle, dass das Konzert aufgrund der schwierigen Parkplatzsituation, bedingt durch die großen Schneemengen, nicht wie geplant in der Sporthalle Löh stattfinden konnte. Statt den „Gospel im Advent“ ausfallen zu lassen, verlegten die Organisatoren das Konzert kurzerhand in die Heimat des Chores – die Freie evangelische Gemeinde an der Jägerstraße. Bei mehr als 300 Besuchern bekam hier zwar so mancher nur einen Stehplatz, das tat der Stimmung aber keinen Abbruch.

Im Gegenteil: Hautnah übertrug sich die Stimmung der rund 80 Sänger und Musiker ins Publikum. Neben dem bekannten und beliebten Repertoire des Chores mit Titeln wie „Bless the Lord oh my soul“, „Joy to the world“, „Adiemus“ oder „Mary, did you know“ hatte der Chor in diesem Jahr auch fünf neue Titel im Gepäck. Mit dem Song „Der Rest für das Fest“ besang Living Gospel im einzigen deutschsprachigen Lied den Ausverkauf der Kultur rund um das Weihnachtsfest. Kurt Carrs „If I tell God about my problems“ leitete Saxophonist und Eugen Wall statt mit seinem Instrument mit einer „Kirmesflöte” ein. Auch auf der Klarinette begeisterte der Musiker mit mehreren Soli, genauso wie Markus Lenzing mit der Posaune. Komplettiert wurde das Bläsertrio von Sebastian Diel an der Trompete.

Über ein ganz besonderes Geschenk konnte sich ein Geburtstagskind im Publikum freuen. Denn der Solist des Chores, Björn Bergs, widmete seiner Frau Jasmin den Titel „You raise me up“. In einigen Medleys fanden treue Fans von Living Gospel viele bekannte Lieder des Chores wieder, so dass am Ende keiner mehr saß. Erst nach mehreren Zugaben ließen die Zuschauer den Chor, seine Band und das Bläsertrio von der Bühne. Für die war am Wochenende allerdings kein Durchatmen angesagt. Am Samstag und gestern ging es mit Auftritten in Hemer und Remscheid weiter. ▪ rit

Weitere Informationen zu den Musikern gibt’s im Internet unter http://www.livinggospel-schalksmuehle.de.

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