FeG und Linscheid-Siedler im Einsatz für eine saubere Gemeinde

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Schalksmühle - Trotz Schnee und Kälte rückten die Siedlergemeinschaft Linscheid und die Freie evangelische Gemeinde (FeG) am Samstag dem Unrat in ihrem Umfeld zu Leibe und beteiligten sich an der Aktion „Saubere Gemeinde“.

„Wir haben gestern überlegt, ob wir die Aktion absagen sollen“, erzählte Jörg Weber, 1. Vorsitzender der Siedlergemeinschaft. Weil der Schnee nicht liegen blieb und rasch schmolz, entschieden sich die Nachbarn dafür, den Einsatz trotz Nässe und Kälte durchzuziehen. Vor Jahren hatten sie das Saubermachen einmal absagen müssen, „weil der Müll bei minus fünf Grad festgefroren war.“

 Urlaubsbedingt dezimiert, beteiligten sich rund 20 Linscheider am „Frühjahrsputz“ im Ortsteil. In alle Richtungen schwärmten die Nachbarn aus, um Straßenränder, Böschungen, Wald, Wiesen und Flur, Spielplatz und Buswartehäuschen von unliebsamen Hinterlassenschaften anderer zu reinigen. Dabei holten sie – ein leidiges Thema – sogar aus unwegsamem Gelände zahlreiche Alkoholflaschen, im Vorbeifahren achtlos aus dem Fenster geworfen. Auch illegal entsorgte Autoreifen, die schwierig aus dem Bachbett zu bergen waren, gehörten zu den missliebigen Funden. 

Säckeweise Müll trugen die Nachbarn, die sprichwörtlich mit Kind und Kegel unterwegs waren, zusammen. Nach getaner Arbeit versammelten sich alle, um gemeinschaftlich zu grillen und den Vormittag gemütlich ausklingen zu lassen. „Manchmal endet das auch mit einem Dorffest“, meinte Jörg Weber schmunzelnd. 

Trotz des widrigen Wetters fanden sich auch bei der FeG an der Jägerstraße viele freiwillige Helfer zum Einsatz für eine saubere Gemeinde ein. Gleichzeitig mit der Beseitigung des Mülls unterstützten die Aktiven hier die Sponsoring-Aktion für die Bau- und Missionsfreizeit nach Kableschkowo (Bulgarien), die die FeG vom 16. bis 27. Juli veranstaltet. Wie Pastor Sebastian Göpfert berichtete, hatte die FeG dafür eigens ihr Sammelgebiet erweitert und ansässige Firmen im Gegenzug zur Unterstützung der Missionsfreizeit gewinnen können. 

Freizeitteilnehmer, aber auch andere FeG-Mitglieder und Teilnehmer der Sportgruppe um Uwe Rittinghaus und Conny Specht machten bei der Aktion mit. Rund 25 Freiwillige teilten sich die verschiedenen Straßenabschnitte untereinander auf. Sehr viele Glasflaschen kamen beim Sammeln zusammen. „Es ist alles gut gelaufen. Die Leute hatten auch Spaß dabei“, lautete Sebastian Göpferts Resümee. „Die Leute waren erstaunt, was sie alles gefunden haben.“ Zum gemeinsamen Mittagessen und gemütlichen Miteinander trafen sich die Helfer abschließend wieder am Gemeindehaus.

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