Liebe liegt in der Luft: Schülersprecher ist Amor

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Die Liebesboten Max und Aaron (von links) verteilten mehr als 50 Rosen und Briefe an die Mitschüler – wie hier an Vanessa. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Eine lange Liste liegt auf dem Tisch. Daneben ein Haufen Briefe – Liebesbriefe. Max Unnasch blättert durch die Post und ordnet sie nach den Empfängerklassen. In einer großen Vase stehen Rosen.

„Gerade von Rössler geholt. Ohne die Unterstützung hätten wir’s nicht geschafft“, sagt der Schulsprecher. Zusammen mit seinen Stellvertreter Aaron Windgaße hat er eine Valentinsaktion organisiert.

Die Idee: Schüler können an Mitschüler oder Lehrer innerhalb der Schule eine Nachricht schicken –  einen Liebesbrief oder einfach eine Danksagung an den Lehrer. „Manche haben nur einen Brief geschickt, andere nur eine Rose – die meisten haben sich aber für beides zusammen entschlossen“, erklärt Max, während die Pausenglocke läutet.

„Jetzt aber schnell.“ Max streift sich kleine Engelsflügel um, Aaron hängt sich ein großes Pappherz um. Mit Rosen und Briefen gehen die Liebesboten von Raum zu Raum und verteilen die Zettel. Von „oh“ über „wie für mich?“ bishin zu „süß“ –  die Reaktionen der meist weiblichen Adressaten fallen unterschiedlich aus. Viele gehen leer aus – andere haben direkt mehrere Briefe.

„Rekord sind vier Rosen für eine Schülerin“, weiß Max. Unter den Briefen sind auch zwei Fälschungen. Gags. Schüler haben im Namen eines Lehrers dem anderen geschrieben und anders herum.

„Die verstehen sich so gut, da haben wir jeweils mal einen Dankesbrief dafür geschrieben. Spaß muss sein“, sagt Max und lacht. Dann geht’s für Amor weiter.

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