Lichtkonzept wird auch im Ortskern umgesetzt

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Die bisher noch unbeleuchtete Bahnunterführung an der Bahnhofstraße soll durch Lichtkunst zu einem Blickfang werden.

Schalksmühle - Im Volmepark laufen seit Beginn dieser Woche die Arbeiten für die Umsetzung des Lichtkonzeptes im Rahmen der Regionale-Projekte. Noch in diesem Jahr wird zudem die Illuminierung des Ortskerns fortgesetzt.

Ziel ist bekanntlich das Lichtkonzept, das viele zentrale Plätze verschönern soll, zu einem Wahrzeichen der Volmekommune werden zu lassen.

Während im Volmepark Ideen der niederländischen Künstlerin Diana Ramaekers umgesetzt werden, die beim 2013 für Schalksmühle ausgeschriebenen Regionale-Wettbewerb „Orte des Lichts“ einen Sonderpreis zur Illuminierung des Parks gewonnen hat, wird der Ortskern nach einem Konzept von Uwe Knappschneider von der „licht|raum|stadt planung GmbH“ aus Wuppertal aufgehübscht. Dieses wurde von einer Jury beim „Orte-des-Lichts“-Wettbewerb auf den ersten Platz gesetzt.

Ein Lichttor als Platzeingang

In einem ersten Schritt wurden bei der Neugestaltung des Rathausplatzes, der vor rund vier Monaten eröffnet wurde, unter anderem Beleuchtungsmasten aufgestellt und die Möglichkeit für Open-Air-Kino-Veranstaltungen geschaffen. Als besonderer Eingang soll nun in Kürze noch ein Lichttor auf der Volmeüberquerung aufgestellt werden.

Ebenfalls kurzfristig angegangen werden soll die künstlerische Gestaltung der Bahnunterführung an der Bahnhofstraße und die Illuminierung der Brandwand am Schuhhaus Nicolay als Eingangsbereich zur Mühlenstraße. Dort soll ein spezielles LED-Lauflicht installiert werden.

„Die Ausschreibungen der Arbeiten für alle drei Projekte laufen und enden Anfang November“, hofft Oliver Emmerichs, Fachbereichsleiter Planen und Bauen der Gemeinde Schalksmühle, im Anschluss zügig mit den Arbeiten beginnen zu können.

Neues Dach für Bushaltestelle

In Kürze sollen Fußgänger, die von der Bundesstraße kommend die Volmeüberquerung nutzen, durch einen Lichtbogen den neu gestalteten Rathausplatz betreten.

Wenn es das Wetter zulässt, erhalte auch das Stahlgerüst der Überdachung der Tiefgarageneinfahrt des Rathauses noch 2015 einen neuen Anstrich. „Anschließend können wir auch in diesem Bereich neue Beleuchtung anbringen“, sagt Emmerichs. In diesem Zuge angegangen werden soll auch die neue Überdachung für die Bushaltestelle an der Bahnofstraße gegenüber des Rathausplatzes. „Da rechne ich allerdings eher damit, die Arbeiten erst im nächsten Jahr ausführen zu können“, so Emmerichs.

Ziel sei es das Konzept eines vitalen Zentrums im Ortskern von Schalksmühle in den nächsten Jahren Zug um Zug umzusetzen. Dieses sieht bekanntlich auch eine Aufwertung des Bahnhofsumfeldes in Form einer Neugestaltung des Schnurrenplatzes sowie eine Aufwertung der Mühlenstraße vor.

Weitere Lichttore sollen folgen

Erst wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, kann auch das Lichtkonzept für Schalksmühle endgültig fertiggestellt werden. Dieses beinhaltet unter anderem weitere Lichttore im Bahnhofsumfeld sowie am Eingang zur Mühlenstraße, eine weitergehende Illuminierung der Mühlenstraße, die Beleuchtung des Fachwerkhauses am Bahnhof sowie eine licht-künstlerische Gestaltung des Schnurrenplatzes und eine von außen angestrahlte Erlöserkirche.

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