Lichtbögen und grüne Wand im Volmepark

Anhand einer Collage stellte Lichtkünstlerin Diana Ramaekers im Bauausschuss ihre Ideen zur Illuminierung des Volmeparks vor. Während der Eingang des Parks mit rund drei Meter hohen Lichtbögen akzentuiert werden soll, plant Ramaekers am unteren Wasserspielplatz einen runden Lichtstreifen. Die Sitzstufenanlage wird – anders als im Bild – nur an der rechten Seite illuminiert. - Grafik: Ramaeker

Schalksmühle - Im Rahmen des Wettbewerbes „Orte des Lichts“, der im Zuge der Regionale im Jahr 2013 ausgeschrieben wurde, gewann die Lichtkünstlerin Diana Ramaekers einen von Oliver Hoffmeister gesponserten Sonderpreis für ihre Ideen zur Illuminierung des Volmeparks. Am Montag stellte sie ihr Konzept im Bau- und Planungsausschuss vor.

Von Nathalie Kirsch

Ein Lichtstreifen im unteren Bereich des Wasserspielplatzes und eine grüne Wand aus Wassernebel – diese Elemente möchte Diana Ramaekers am Spielplatz installieren. Zusätzliche Lichtbögen am Eingang des Parks sollen die Aufmerksamkeit von Autofahrern und Parkbesuchern erregen. Die Bögen seien „schlicht, aber gleichzeitig dynamisch“, beschreibt die Niederländerin ihre Idee. Die Metallbögen werden mit LED-Lichtern beleuchtet und sollen rund drei Meter hoch sein. Auch die Sitzstufenanlage auf der anderen Seite des Parks soll an der rechten Seite zur Brücke hin mit Lichtstreifen versehen werden.

Budget

- 80.000 Euro stehen insgesamt für die Illuminierung zur Verfügung.

- Das Budget der Künstlerin liege jedoch bei 70.000 Euro, um für Unvorhergesehenes einen Puffer zu haben, wie Maria Hartmann vom Planungsbüro ASS im Rahmen der Sitzung erklärte.

- 60 Prozent des Projektes werden im Zuge der Regionale gefördert, die restlichen Kosten in Höhe von rund 32.000 Euro trägt die Gemeinde.

- Diana Ramaekers Planungskosten belaufen sich auf 15.000 Euro.

In Absprache mit dem Landschaftsarchitekten Roland Pfeiffer, der die Pläne für den neuen Volmepark erstellte und Ramaekers Ideen zudem unterstützt, plante die Künstlerin auch, die Rückwand der Kegelbahn des „Hotels zur Post“ zu bepflanzen. Dort solle „nicht nur ein Lichtkunstwerk“ entstehen, erklärte Ramaekers, denn die Wand sollte „auch tagsüber schön sein“. In der Begrünung möchte Ramaekers kleine LED-Spots installieren, die abends wie Sterne aufblinken. Dazu müsse jedoch selbstverständlich das Einverständnis des Eigentümers eingeholt werden.

Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschusses befürworteten die Idee der Künstlerin. Eine Sorge von Ulrich Pfaffenbach (CDU) war, ob für die Installierung der Lichter im Bereich des Wasserspielplatzes ein möglicher Umbau der fast fertigen Fläche nötig sei. Oliver Emmerichs vom Fachbereich Planen und Bauen erklärte, dass zum Teil bereits Leerrohre für Leitungen in der Erde verlegt wurden und eine Installierung im Bereich der gesetzten Steine vermieden werden sollte. Für Diana Ramaekers stellte das kein Problem da, denn die LED-Schienen könnten so montiert werden, dass sie bei den Steinen stoppen.

UWG-Politiker Ortwin Schmidt wollte wissen, wie sicher die Installationen in Bezug auf Vandalismusschäden sind. „Die sind genauso gefährdet wie die Steine auch. Aber es wird schwierig sein, die Schienen rauszubekommen“, stellte Ramaekers klar. Die Planungen seien schon „idiotensicher“.

In Bezug auf die Realisierung der Illuminierung wies Lutz Schäfer (SPD) darauf hin, dass kein Druck aufgebaut werden solle, die Installation bis zur Eröffnung des Volmeparks im Mai fertig zu stellen, da der Haushalt noch nicht fest stehe. Bürgermeister Jörg Schönenberg unterstützte das – das Projekt solle in Ruhe geplant, beraten und in der zweiten Jahreshälfte durchgeführt werden.

Der Bau- und Planungsausschuss beschloss einstimmig bei einer Enthaltung von Tobias Latton (CDU), eine konkrete Licht-Planung erstellen zu lassen. Auf Nachfrage von Diana Ramaekers, warum er sich enthalte, erklärte Tobias Latton, dass es eine „Maßnahme on top“ sei, die die Gemeinde nicht unbedingt braucht.

Der Gemeinderat wird am 2. Februar ebenfalls über die Illuminierung beschließen.

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