100 Mitarbeiter am Standort Ramsloh betroffen

Hoffmeister Leuchten stellt Insolvenzantrag

Schalksmühle - Erst Dura in Plettenberg, jetzt Hoffmeister in Schalksmühle: Die Woche endet mit einer weiteren schlechten Nachricht für die Wirtschaft im Märkischen Kreis. Die Geschäftsführung des Leuchtenherstellers Hoffmeister, der vor zehn Jahren von Lüdenscheid nach Schalksmühle umzog, stellte einen Insolvenzantrag.

Betroffen von der drohenden Insolvenz sind rund 100 Mitarbeiter am Standort Ramsloh betroffen.

Wie es vonseiten des vorläufigen Insolvenzverwalters heißt, soll der Geschäftsbetrieb mit allen Mitarbeitern aufrecht erhalten werden. Die Angestellten sollen zumindest für die Monate April bis Juni auch weiter ihr Gehalt erhalten - dank des beantragten Insolvenzgeld. Man befinde sich zudem auf der Suche nach einem Investor.

Ebenfalls von der Insolvenz betroffen sind die Unternehmen Sill Leuchten und SRM Technik, beides Tochtergesellschaften der Hoffmeister-Gruppe mit Sitz in Berlin.

Die Hoffmeister Leuchten GmbH blickt auf eine lange Unternehmensgeschichte zurück. Im Jahr 2008 zog die Firma nach 98 Jahren in Lüdenscheid nach Schalksmühle um - damals noch mit 170 Mitarbeitern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare