Geschichten rund um den Kaffee

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Schalksmühle - In urgemütlicher Atmosphäre brachte die Schalksmühlerin Karola Snehotta Kaffeeliebhabern am Freitag in der Fredl Kaffeerösterei heitere, nachdenkliche, sinnliche und pikante Geschichten rund um den Kaffee nahe.

Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages widmete sich die passionierte Vielleserin, die Kindern in der Grundschule Spormecke Lesehilfe gibt, dem belebenden Heißgetränk und Geschichten, die sich um den Kaffee ranken. 

Fündig geworden bei der Suche nach passenden Geschichten für die Lesung war sie im Vorfeld bei Hannes Höttl und seinem Buch „Warum gibt’s in Wien ein Glas Wasser zum Kaffee“, bei Markus Walthers „Espresso Prosa“ und Johannes Kunz’ „Kaffeegeschichten rund um den Globus“. Letzteres Büchlein war ihr in einer Düsseldorfer Buchhandlung, die sich ausschließlich mit Kochbüchern befasst, in die Hände gefallen. 

Bei prasselndem Kaminofen-Feuer, dem verführerischen Duft frisch gerösteter Bohnen und Gebäck lernten die Zuhörer Caféhäuser in fernen Ländern, entwaffnende Frauenlogik, die Männer verzweifeln lässt, die süße „Rache“ einer Teetrinkerin an einem stoffeligen Kaffeetrinker und viele andere kurzweilige Begebenheiten rund um den Kaffee kennen, die schmunzeln, träumen und nachdenken ließen. Offen blieb die Frage, warum es in Wien zu jeder Tasse Kaffee ein Glas Wasser gibt. Welche Theorie – Feinschmecker-Theorie, Vornehme-Gesellschaft-Theorie, Nieren-und Magen-Theorie oder was auch immer – am Ende die richtige war, wusste noch nicht einmal der in Höttls liebenswerter Wien-Geschichte erwähnte Edmund E. Mayr, Leiter des Kaffee-Kompetenz-Zentrums sowie Inhaber und Leiter des Kaffeemuseums Wiens, den Karola Snehotta mit den Worten zitierte: „Ich habe keine Ahnung, wahrscheinlich ein Mix aus mehreren Sachen. Aber, wenn Sie es herausfinden, rufen Sie mich an und sagen es mir.“ Sichtlich genossen die zahlreich erschienenen Zuhörer die Vorlesestunde in der Kaffeerösterei in Stephansohl.

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