Lesewettbewerb an der Grundschule Spormecke

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Die neun Schüler der Plattdeutsch-Arbeitsgemeinschaft nahmen am Lesewettbewerb teil.

Schalksmühle - „Plattdeutsch ist nicht nur eine Sprache, sondern auch ein Stück Heimatgefühl. Dieses Gefühl möchten wir unseren Schülern auf vielfältige Weise vermitteln“, sagte Ralf Gensmann, Leiter der Grundschule Spormecke am Donnerstagvormittag.

Am vorletzten Schultag vor den Osterferien fand einmal mehr der Lesewettbewerb Plattdeutsch statt, den die Schule im Höhengebiet jährlich durchführt. 

Die neun Dritt- und Viertklässler der Plattdeutsch-AG zeigten, was sie in den vergangenen Monaten gelernt hatten und eine Jury um Karl-Heinz Engels und Wilhelm Herberg, die die AG leiten, sowie Helmut Quenzel vom Heimat- und Geschichtsverein, bewertete die Leistungen. Die Plattdeutsch-Experten und viele weitere Zuhörer achteten beim vorzulesenden Text „En klüfftig Köppken“ („Ein pfiffiges Köpfchen“) auf Aussprache, Betonung und Lesetempo. 

Eine zweite Sprache bildet

Am besten meisterte Neele Schneider die Herausforderung. Aber auch alle anderen Vorleser durften sich über eine Urkunde und Preise freuen, die die Sparkasse Lüdenscheid zur Verfügung gestellt hatte. Alle Schüler, die die Spormecke im Sommer verlassen, bekamen zudem ein Buch des Heimatvereins, um ihre Plattdeutschkenntnisse vertiefen zu können. 

„Für die Schüler bedeutet dies: eine zweite Sprache bildet. Wer Plattdeutsch spricht, kann mehr – denn Studien zeigen, dass sich Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, bereits sehr früh mit der Unterschiedlichkeit der Sprachen auseinandersetzen. Es wird gehirnpsychologisch eine verbesserte Sprachlernfähigkeit angelegt“, erklärte Gensmann

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