Leichtes Lernen in kleinen Klassen

SCHALKSMÜHLE ▪ Am 1. August nimmt die neue Verbundschule mit einem Real- und einem Hauptschulzweig ihren Betrieb auf. Dabei handelt es sich um den ersten Zusammenschluss dieser Art im Regierungsbezirk Arnsberg, bei dem zwei bereits bestehende Schulen zusammengeführt werden.

Manfred Otto, Leiter der Ganztagshauptschule Löh (GTS), Michael Preußner, kommissarischer Leiter der Realschule sowie Daniela Schröder und Andreas Henke stellten jetzt die Einzelheiten der Planungen vor.

Bis spätestens 2013 soll das GTS-Gebäude soweit verändert werden, dass die Verbundschule dort ihren endgültigen Standort erhält. In den kommenden Jahren bis

Beide Schulzweige

starten zweizügig

zur Beendigung der geplanten Umbaumaßnahmen werden die Realschüler weiterhin das Schulgebäude der bisherigen Realschule besuchen, während die Hauptschüler am Löh unterrichtet werden. Von dieser Regelung ausgenommen sind die Fünftklässler, wobei sowohl die Real- als auch die Hauptschüler im Gebäude an der Friedhofstraße (Realschule) eingeschult werden.

Es wurden im 5. Jahrgang je zwei kleine Real- und Hauptschulklassen gebildet, in denen ein großer Schwerpunkt auf die individuelle Förderung gelegt werden wird. Die Klassenstärken betragen je zwei mal 18 Schüler in der Realschule und je zweimal 17 Schüler in der Hauptschule.

Gleichzeitig kommen alle Fünftklässler in den Genuss des so genannten gebundenen Ganztagsbetriebs, wie er bereits seit über 20 Jahren an der Ganztagsschule Löh praktiziert und weiter fortgeführt werden wird. Das bedeutet, dass alle Schülerinnen und Schüler montags, mittwochs und donnerstags bis 15.30 Uhr am Pflichtunterricht teilnehmen. Dazu gehört die Möglichkeit, ein warmes Mittagessen einzunehmen sowie die Mittagspause mit interessanten Aktivitäten zu verbringen. Aus pädagogischen Gründen werden die Mittagsbetreuung sowie der Nachmittagsunterricht am Standort Löh stattfinden. Zu diesem Zweck wird ein Bus bereitgestellt, der die Kinder nach der sechsten Unterrichtsstunde vom Standort Bergstraße zum Löh transportiert.

Um die neuen Schüler und Eltern über alles Wissenswerte zu informieren und die neue Schule zu zeigen, werden sie bereits am 8. Juli um 16 Uhr in die Jahnturnhalle eingeladen. Dort werden sie auch erfahren, dass an der neuen Verbundschule weiterhin in bewährter Weise nach Schulformen getrennt unterrichtet wird, so dass alle bisher bekannten Schulabschlüsse auch in Zukunft erreicht werden können.

Die Fünftklässler erwartet außerdem bekanntlich nach erfolgreichem Schulabschluss eine Ausbildungsplatzgarantie, die durch das Engagement der heimischen Betriebe unter Federführung von Harald Rutenbeck gegeben wurde. Kollegen und Eltern der Verbundschule arbeiten bereits auf Hochtouren an einem Konzept, wie qualifizierte Personen in die schulische Arbeit integriert werden können, um die Schüler optimal

Dank an Schulträger

und Unternehmen

zu unterstützen und ihnen den Weg in die Berufswelt zu ebnen. Aus diesem Grund wird zum neuen Schuljahr dank der Unterstützung durch den Schulträger ein Lerntherapeut eingestellt.

Preußner, Otto, Henke und Schröder dankten allen am Verfahren Beteiligten für die Unterstützung: der Gemeinde Schalksmühle als Schulträger, Realschuldezernentin Susanne Blasberg-Bense von der Schulaufsicht, den heimischen Betrieben – besonders Harald Rutenbeck – sowie den Eltern und Kollegen der beiden Schulen.

Außerdem freuen sie sich, dass es für die ausgeschriebene Schulleiterstelle eine Bewerbung gibt, so dass die Kollegien beider Schulen optimistisch in die Zukunft blicken.

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