Primusschule: Labiba Dydas neu im Team

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Das Rektoren-Team der Primusschule, Martina Schumacher (links) und Anja Krause (rechts), sowie Detlef Palme vom SOS-Kinderdorf hießen Labiba Dydas mit einer kleinen Schultüte an der Primusschule willkommen.

Schalksmühle - Labiba Dydas ist neu im Team der Primusschule. Seit dem 1. April leitet sie den erzieherischen Bereich des Ganztags in der Stufe 1 – und das aus Überzeugung: „Das Konzept der Schule ist wunderbar“, sagt sie.

Deshalb möchte sie daran mitarbeiten, die Primusschule weiter aufzubauen. Mit dem neuen Schuljahr werden in der Stufe 1 fünf jahrgangsgemischte Gruppen des ersten und zweiten Schuljahrs unterrichtet, zwei davon im Ganztag.

Die Vorstellung von Labiba Dydas nutzten Schulleiterin Martina Schumacher und deren Stellvertreterin Anja Krause sowie Detlef Palme, zuständiger Bereichsleiter für den Ganztag der Primusschule beim SOS-Kinderdorf, um das Konzept noch einmal vorzustellen.

Im Gegensatz zum offenen Ganztag an Grundschulen haben die Ganztagskinder der Primusschule einen verpflichtenden Stundenplan, der die Zeit von 8 bis 15 Uhr umfasst. Im Anschluss daran gibt es eine Betreuungszeit bis 16.30 Uhr, die Eltern flexibel nutzen können. Das ist der äußere Rahmen. Zwischen Ganz- und Halbtag an der Primusschule gibt es auch inhaltliche Unterschiede.

So werden die Ganztagskinder nicht nur von einer Lehrkraft, sondern gleichzeitig von einer Erzieherin, beispielsweise Labiba Dydas, betreut. Beide arbeiten Hand in Hand, das ist auch für das Personal etwas völlig Neues. „Wir lernen selbst ständig dazu“, betont Detlef Palme. Die Kinder im Ganztag haben einen ganz anderen Tagesablauf, der ihnen zusätzlich zum Unterricht Zeit für unterschiedliche Projekte bietet, die in den Stundenplan eingearbeitet sind. Das Team spricht dabei von einer „Entschleunigung“ im Schulalltag. Für Labiba Dydas, die zuvor mitgearbeitet hat, eine neue Kita des SOS-Kinderdorfes in Lüdenscheid aufzubauen, ist es gut, bei der Betreuung der Kinder genau zu wissen, wie konzentriert und eingespannt sie im Unterricht waren. So könne sie besser auf das Verhalten eingehen, erklärt sie.

Durch das erweiterte Angebot und die zusätzliche Betreuung hätten die Ganztagsklassen einen „exklusiven Status“, der die individuelle Förderung von Fähigkeiten und Talenten viel stärker ermögliche, betont Anja Krause. Ein solches zusätzliches Projekt war zum Beispiel der Besuch der Feuerwehr in der vergangenen Woche (wir berichteten). Weitere Kooperationspartner, die – auch ehrenamtlich – den Unterricht ergänzen möchten, sind willkommen. Dafür könnten Ressourcen der Schule wie der Schulgarten, das Backhaus oder die künftige Lehrküche genutzt werden, betonen Schumacher und Krause.

Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass der Ganztag interessant ist für alle Kinder, ganz egal, ob die Eltern aus beruflichen Gründen auf eine längere Betreuung angewiesen sind oder nicht. Noch können Jungen und Mädchen, die im kommenden Schuljahr an der Primusschule eingeschult werden, dafür angemeldet werden. Maximal werden 25 Kinder pro Lerngruppe im Ganztag unterrichtet.

Weitere Informationen gibt es bei der Schulleitung unter der Telefonnummer 02355/909710.

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