Laschet besucht Familienzentrum

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Der ehemalige Familienminister Armin Laschet (rechts) besuchte gestern zusammen mit dem heimischen CDU-Landtagskandidaten Oliver Fröhling das Familienzentrum Wansbeckplatz. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ „Für uns hat sich der Ausbau zum Familienzentrum auf jeden Fall gelohnt, auch wenn die erste Zeit nicht immer einfach war“, erklärte Ulrike Hesse, Leiterin des Familienzentrums Wansbeckplatz, im Gespräch mit den CDU-Politikern Armin Laschet und Oliver Fröhling.

Der ehemalige CDU-Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, besuchte am Mittwoch gemeinsam mit dem heimischen CDU-Landstagskandidaten Oliver Fröhling das Familienzentrum. Nach einem Rundgang durch das Zentrum, waren die Politiker daran interessiert, zu erfahren, wie Ulrike Hesse und ihr Team die Umstellung von der Tageseinrichtung zum Familienzentrum umgesetzt haben. Auch die CDU-Lokalpolitiker Jörg Weber, Parteivorsitzender, Michael Schwalm, Fraktionsvorsitzender, Ulrich Pfaffenbach, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Ludwig Schweig, Vorsitzender der CDU-Senioren-Union sowie Christiane Buscher-Bach vom Fachbereich Schule, Kultur und Sport nahmen an dem Gespräch teil.

Armin Laschet war maßgeblich am neuen Kinderbildungsgesetzes KiBiz beteiligt, das am 1. August 2008 in Kraft trat. Die Schwerpunkte des Gesetzes sind der Ausbau der U3-Betreuung, die Sprachförderung, der Ausbau der Kindertagespflege und die Einrichtung von Familienzentren. In den Zentren sollen die Betreuung, Beratung und Bildung von Kindern gebündelt werden.

Eine regelmäßige Maßnahme des Zentrums, um in Kontakt mit den Eltern zu treten und Raum für Fragen zu bieten, ist das Elterncafé. Außerdem arbeite man mit Kooperationspartnern zusammen, wie Therapeuten, Ärzten oder auch Vereinen, um den Eltern ein umfassendes Betreuungsangebot bieten zu können. Laschet interessierte auch, wie das Netzwerk mit den Eltern mittlerweile funktioniere. „Sehr gut“, erzählte Ulrike Hesse. Das Familienzentrum biete vor Ort eine eigene Beratung an, die in den Jahren auch ausgebaut wurde. Ansonsten stelle man den Kontakt zu Beratungsstellen oder Therapeuten her. Diese Angebote würden sehr gut von den Eltern angenommen. „Wir vermitteln mittlerweile auch Babysitter an die Eltern“, führte Hesse weiter aus. Aufgrund der demografischen Entwicklung erschwere sich jedoch die Personalplanung, da man nur schätzen könne, wie viele Kinder im nächsten Jahr dazu kommen werden.

Laschet begrüßte auch die Kooperation des Zentrums mit der Grundschule Löh, zum Beispiel um Sprachtests durchzuführen. „Der regelmäßige Austausch zwischen den Einrichtungen ist äußerst wichtig“, so Laschet. ▪ aka

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