Schalksmühler mit hohen Einkommen

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Schalksmühle - Von allen 396 nordrhein-westfälischen Städten und Gemeinden des Landes Nordrhein-Westfalen verzeichnete Schalksmühle im Jahr 2013 mit durchschnittlich 49 149 Euro je Steuerpflichtigem das siebthöchste Durchschnittseinkommen.

Ganz vorne landete Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss) mit durchschnittlich 60 275 Euro, vor Odenthal (Rheinisch-Bergischer Kreis) mit 52 307 Euro und Attendorn (Kreis Olpe) mit 50 220 Euro je Steuerpflichtigem. 

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes anhand jetzt vorliegender Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2013 mitteilt, erzielten in Schalksmühle im Jahr 2013 exakt 5257 Steuerpflichtige Gesamteinkünfte in Höhe von 258,38 Millionen Euro. 

Mit einem durchschnittlichen Jahreseinkommen je Steuerpflichtigem (vor Steuern) von mehr als 49 000 Euro liegt die Volmegemeinde deutlich über dem Landesschnitt von 36 244 Euro. 

Werdohl Schlusslicht im Märkischen Kreis 

Gegenüber 2010 (47 224 Euro) erhöhte sich das Durchschnittseinkommen der steuerpflichtigen Schalksmühler um 1925 Euro. Auch damals hatte die Volmegemeinde mit diesem Wert Rang sieben unter allen NRW-Kommunen belegt. 

Die Nachbarstädte Schalksmühles sind in dem neuesten IT.NRW-Ranking weiter hinten platziert. Breckerfeld (40 100 Euro) landet auf Platz 67, Halver (37 790 Euro) auf Platz 129 und Lüdenscheid (36 164 Euro) sogar nur auf Platz 192. Schlusslicht im Märkischen Kreis und auf Gesamtplatz 385 findet sich Werdohl, das auf ein durchschnittliches Jahreseinkommen je Steuerpflichtigem von nur 30 126 Euro kommt. 

Komplett am unteren Ende der Einkommensskala liegen Gelsenkirchen mit 28 671 Euro, Weeze (Kreis Kleve) mit 28 391 Euro und die Stadt Duisburg mit 28 147 Euro je Steuerpflichtigem. 

Bei der Interpretation der Ergebnisse ist zu berücksichtigen, dass zusammen veranlagte Ehegatten bei dieser Erhebung als ein Steuerpflichtiger gezählt werden. Die Zahlen beruhen auf den Ergebnissen der Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2013. Sie können erst jetzt veröffentlicht werden, weil die anonymisierten Steuerdaten von den Finanzbehörden frühestens nach Abschluss aller Veranlagungsarbeiten für Auswertungen zur Verfügung gestellt werden.

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