Von der Kirchturmuhr bis zum Wildwechsel

So läuft die Zeitumstellung in Schalksmühle

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Michael Koczka, Küster der Erlöserkirche, hält die Uhr am Kirchturm für eine Stunde an.

Schalksmühle - Langschläfer werden sich freuen. Wenn heute Nacht die Uhren von der Sommer- auf die Winterzeit umgestellt werden, bedeutet das für sie vor allem eines: eine Stunde mehr Schlaf. Doch welche Auswirkungen hat dieser besondere Tag im Jahr noch?

Wenn in der Nacht die Zeit umgestellt wird,  

  • hat der Küster der Erlöserkirche, Michael Koczka, damit – im Gegensatz zu früher – nur noch wenig Arbeit. Denn auch an der Kirche gegenüber des Schnurrenplatzes wird vieles mit technischer Hilfe gemacht. Pfarrer Torsten Beckmann erklärt: „Die Zeitschaltuhr für das Glockengeläut wird durch einen Knopfdruck digital umgestellt. Die Kirchturmuhr wird vom Küster eine Stunde angehalten. So hält sich der Aufwand bei der Zeitumstellung in Grenzen.“  
  • schaltet sich die Straßenbeleuchtung in der Gemeinde früher an. Das geschehe allerdings völlig automatisch, erklärt Klaus Müller, Mitarbeiter bei Enervie. Denn die Beleuchtung werde mithilfe einer speziellen Sensortechnik gesteuert. In dem Enervie-Werk an der Klagebach werde gemessen, wann die Dämmerung eintritt. „Anschließend wird über das Stromnetz ein Signal gesendet und die Beleuchtung wird aktiviert.“ Trotzdem sei diese Technik auch mit einer Uhr verknüpft: „Falls es tagsüber einmal dunkler werden sollte. Das kann ja durchaus vorkommen, wenn es hier stark gewittert.“ 
  • stört das Tiere in den heimischen Wäldern erst einmal wenig. Allgemein sei es „natürlich schon so, dass während der dunkleren Jahreszeiten eine erhöhte Wildunfallgefahr besteht“, erklärt Thimo Lückmann, Presseobmann des Hegerings Schalksmühle-Heedfeld. Viele Wildtiere, wie beispielsweise das Wildschwein, seien schließlich nacht- und dämmerungsaktiv. Die Gefahr eines Wildunfalls stehe allerdings in keinem direkten Zusammenhang mit der Zeitumstellung, betont Presseobmann Lückmann.

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