Laufen an der Glörtalsperre für sauberes Wasser

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Insgesamt 54 Läufer machten beim Global 6K-Lauf, initiiert von der FeG Schalksmühle und World Vision, für sauberes Trinkwasser in armen Ländern an der Glörtalsperre teil.

Schalksmühle - Zum Laufen, Walken und Gehen für den guten Zweck fanden sportliche Schalksmühler am Samstag beim Global 6K-Lauf der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) an der Glör beste Wetterbedingungen vor. Insgesamt 3 740 Euro – weit mehr als erhofft – kamen bei dem von der Organisation World Vision initiierten und der FeG organisierten Lauf für sauberes Trinkwasser in armen Ländern zusammen.

Wie zu hören war, beteiligen sich dieser Tage weltweit rund 28 000 Läufer an dem Spendenlauf. Die FeG und alle, die mitliefen und spendeten, waren erstmalig beim Lauf dabei. Ein sechsköpfiges Orga-Team – bestehend aus Brigitte Müller, Katharina Hahn, Linda Schiemann, Uwe Rittinghaus, Dirk Wegner und Michael Lynker – hatte für den sechs Kilometer langen Lauf alles bestens vorbereitet, angefangen bei Trinkflaschen mit einem isotonischen Getränk und Müsliriegeln für unterwegs bis hin zur Unterstützung durch DRK und DLRG. 

Für den Fall der Fälle waren auch Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes an der Talsperre, um im Notfall zu helfen.

Startpunkt war der Wanderparkplatz am Haus Glörfeld. Von dort ging es einmal um die Glör herum und wieder zurück zum Anfang. Das Tempo, den Zeitpunkt des Starts und die Höhe der Spende bestimmte jeder selbst. Mit der sechs Kilometer langen Strecke liefen die Schalksmühler – unter ihnen auch eine Flüchtlingsgruppe und zehn Mitarbeiter der Firma Hahn mit Angehörigen – symbolisch die Strecke ab, die Frauen und Kinder in den betroffenen Regionen zurücklegen müssen, um an Trinkwasser gelangen. Oft genug sind die Wasserlöcher, aus denen sie das Wasser zur Versorgung ihrer Familien schöpfen, verschmutzt und mit Keimen verseucht. An den Krankheiten, die sich die Menschen durch das verseuchte Wasser zuziehen, sterben jährlich Tausende. Vor allem Kinder sind betroffen. 

Das sechsköpfige Orga-Team: Michael Lynker, Dirk Wegner, Katharina Hahn, Uwe Rittinghaus, Brigitte Müller und Lina Schiemann.

Der Lauf soll dies ins Bewusstsein rücken und dazu beitragen, dass Brunnen für eine Versorgung der Menschen mit sauberem Trinkwasser gebaut werden können. Ländern in Asien, Afrika und Lateinamerika kommen die Spenden zugute. Vor dem Start stattete die FeG jeden Läufer mit einem Starterpaket, das ein orangefarbenes T-Shirt und eine Startnummer mit dem Bild eines kleinen Wasserträgers enthielt, aus. Wer zur Gruppe gehörte, war dadurch unschwer auszumachen. Von dem Ergebnis des Laufs zeigte sich das FeG-Team überrascht und überwältigt. „Wir sind total begeistert und überrascht“, zog Brigitte Müller am Ende eine rundum positive Bilanz. „Unser Lauf war ein voller Erfolg.“ 

54 Läufer seien mitgelaufen und viele andere hätten spontan für die Wasser- und Hygiene-Projekte gespendet. Ein dickes Dankeschön ging an das DRK Schalksmühle und die DLRG für die „super tolle Unterstützung“. Medizinisch eingreifen mussten die Helfer glücklicherweise nicht. Aufgrund der großen Resonanz soll der Lauf im kommenden Jahr wiederholt werden.

Laufen an der Glörtalsperre für sauberes Wasser

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