Kulinarische Wandertage in der Corona-Edition: Tipps für Routen am Wochenende

Kulinarische Wandertage, Schalksmühle, Nöckel, Thebrath
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Ralf Thebrath lädt alle Volmetaler ein, sich an den Kulinarischen Wandertagen Oben an der Volme zu beteiligen. An der Wanderroute befinden sich drei Gastro-Betriebe, die besondere Angebote für die Wanderer bereithalten – wie bei Bozena Faust im Nöckel.

Wer viel unterwegs ist, muss auch etwas essen – das ist das zusammengefasste Erfolgskonzept der kulinarischen Wanderung Oben an der Volme. Seit zwei Jahren bringt die Veranstaltung wanderfreudige Volmetaler auf die Beine. Auch im Corona-Jahr muss nicht ganz auf das kulinarische Event verzichtet werden.

Schalksmühle – „Wir sind weg von der organisierten und hin zur individuellen Wanderung gegangen“, erklärt Ralf Thebrath, Freizeit- und Naherholungsbeauftragte der Region Oben an der Volme. Die Idee: Es wird in diesem Jahr keine geführten Wanderungen mit entsprechenden Verpflegungsstationen geben, sondern lediglich Tipps zur eigenen Routenerstellung.

„Am Freitag und Samstag, 30. und 31. Oktober, finden die kulinarischen Wandertage statt. Dazu haben wir Vorschläge für Wanderstrecken ausgearbeitet“, sagt Thebrath. Wer möchte, kann eine der ausgesuchten Routen in Schalksmühle oder Herscheid in Angriff nehmen, sie abkürzen oder verlängern oder auch einen ganz eigenen Weg einschlagen. „Bewegt euch draußen, und kehrt in der Gastronomie ein“, ist der Aufruf der Organisatoren. Dabei soll die Bewegung an der frischen Luft im Vordergrund stehen, aber auch das kulinarische Angebot nicht außer Acht gelassen werden. „Die Gastronomiebetriebe haben es momentan schwer genug“, erinnert der Freizeitbeauftragte. „Dabei sind das in den Restaurants die bestmöglich geschützten Bereiche.“ In Schalksmühle beteiligt sich das Haus Zum Nöckel in Rotthausen an den Wandertagen sowie das Café Garden Art an der Asenbach und das Haus Glörtal an der Glörtalsperre.

Drei Gastro-Betriebe liegen auf dem Weg

Da es diesmal keine organisierten Wanderungen gibt, gelten lediglich die Öffnungszeiten der drei Gastronomiebetriebe als Orientierung für die eigene Wanderplanung. Die vorgeschlagene Wanderroute führt dementsprechend an den drei Betrieben vorbei, die an den Tagen besondere Angebote für die Wanderer bereithalten. „Idealerweise startet man im Garden Art mit einem Kaffee, wandert dann zum Haus Glörtal, wo es Waffeln und Flammkuchen gibt, und kehrt schließlich für ein deftiges Essen mit Krüstchen und Grünkohl im Haus Zum Nöckel ein“, empfiehlt Ralf Thebrath.

Die Strecke kann auch mit dem Mittagsessen beginnen und dann vom Parkplatz an der Rotthauser Straße Richtung Glörtalsperre fortgesetzt werden. Nach dem Umrunden des Gewässers ist schon das Haus Glörtal in Sichtweite. Von dort aus führt der Weg weiter Richtung Asenbach zum Café Garden Art. Etwas mehr zwölf Kilometer schlängelt sich die Strecke durch die schönsten Ecken der Region. In dreieinhalb Stunden sollten sie auch Hobby-Wanderer hinter sich gelassen haben. „Das ist ein tolles Wandergebiet, das viel zu wenig beachtet wird“, sagt Thebrath. Gerade in der momentanen Zeit hält er den Aufenthalt an der frischen Luft für besonders wichtig: „Es ist der falsche Weg, sich einzuschließen. Wandern funktioniert immer noch. Damit wird auch die Frustspanne weggenommen.“

„Wer möchte, kann auch von hier aus dem Wanderweg A8 folgen“, erklärt Bozena Faust, die Inhaberin des Nöckels. „Das ist ein kleinerer Rundweg.“ Wer sich auf den Weg macht, sollte allerdings auf festes Schuhwerk achten. Wegen der Baumfällarbeiten sind einige Waldwege derzeit nicht im allerbesten Zustand und zum Teil sehr schlammig.

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