Küche brennt im Mollsiepen

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Atemschutztrupps verschafften sich einen Zugang zur brennenden Wohnung. ▪

SCHALKSMÜHLE ▪ Ein vergessener Topf auf dem Herd sorgte am Montagabend für einen Feuerwehreinsatz im Mollsiepen. Zwei Schalksmühler kamen mit Rauchvergiftungen ins Krankenhaus.

Es sollte ein gemütlicher Abend für zwei Schalksmühler werden. Das Essen steht bereits auf dem Herd in der Wohnung im Mollsiepen.

Zeitgleich bereiten auch die Feuerwehrmänner im Gerätehaus einen Imbiss vor. Sie haben sich getroffen, um die Hüttengaudi-Party vorzubereiten. Während die Flammen die Grillkohle zum Glühen bringen – brennt das Essen im Mollsiepen an.

Der Topf ist auf dem Kochfeld in Vergessenheit geraten. Der Rauchmelder schreckt die Bewohner auf. Rauch hat sich bereits in der Wohnung verteilt. Sie ziehen die Tür zur Küche zu, alarmieren die Feuerwehr und rennen aus dem Haus. Die Sirenen heulen. Die Pieper schlagen Alarm: „Wohnungsbrand im Mollsiepen.“ Innerhalb von wenigen Minuten sind die Feuerwehrmänner umgezogen und mit Blaulicht zum Brand gefahren. Schläuche werden verlegt. Rauch steigt aus dem Fenster. Menschen stehen hustend vor der Tür. Mit Atemschutzmasken ausgestattet rennen Feuerwehrmänner in Richtung des Hauses. Mit einem Schlauch löschen sie das Feuer in der Küche. Mit einem Gebläse wird die Wohnung durchlüftet.

„Ein Einsatz mit Glück im Unglück“, kommentiert Einsatzleiter Dirk Hauck. Denn: Die Rauchmelder haben dafür gesorgt, dass der Brand schnell und dadurch umgehend die Feuerwehr verständigt worden ist.

„Da wir sowieso am Gerätehaus waren, ging alles nochmal schneller“, sagt Hauck. Außerdem machten die Bewohner alles richtig, indem sie die Küchentür zuzogen. „Durch die glücklichen Umstände ist nichts Schlimmeres passiert. Sonst hätte das auch anders ausgehen können. In dem Haus wohnen mehr als 20 Personen – da kann schnell mehr passieren.“ ▪ mc

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