Kriminalitätsstatistik 2019: So sicher ist es in Schalksmühle

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Schalksmühle - Die Gemeinde verzeichnet – nimmt man die aktuelle Kriminalitätsstatistik zugrunde – zusammen mit Neuenrade und Nachrodt-Wiblingwerde im zurückliegenden Jahr die höchste Zunahme an Straftaten.

Während im gesamten Märkischen Kreis die Zahl um 1,82 Prozent sank, stieg sie im Vergleich zu 2018 in Schalksmühle um 16,9 Prozent. In Nachrodt-Wiblingwerde um 28,67 und in Neuenrade sogar um 30,82 Prozent. Insgesamt wurden in der Berg- und Talgemeinde 339 Verbrechen registriert. In 2018 waren es noch 290. 

Ganz oben in der Liste der aufgeführten Verbrechen stehen Straftaten gegen das Leben. In dieser Spalte ist glücklicherweise eine Null eingetragen, in 2018 stand dort ein Fall. 

Anders sieht es hingegen beim Punkt Körperverletzung aus. Von 2018 auf 2019 stieg die Anzahl dieser Straftaten um satte 32,14 Prozent. Damit wurde im vergangenen Jahr 37 (2018: 28) Menschen körperlicher Schaden zugefügt. Darunter gab es aber keine Fälle von schwerer/gefährlicher Körperverletzung. 

Auch in Sachen Betrug ist eine Zunahme der Fälle in der Gemeinde zu sehen. Waren es in 2018 noch 46 Straftaten, wurden im vergangenen Jahr 67 Fälle registriert – das ist eine deutliche Zunahme von 45,65 Prozent (21 Verbrechen). Dabei nahm vor allem die sogenannte Computerkriminalität zu (plus 66,67 Prozent).

Ein weiteres Plus weist die Statistik beim Widerstand gegen Vollstreckungsbeamten oder Gleichgestellten auf. Drei Menschen widersetzten sich in 2019 dem Zugriff dieser Personen. In 2019 war es nur ein Fall. 

Auch die Zahl der Kfz-Diebstähle stieg an – plus 66,67 Prozent. Die Behörden verzeichneten im zurückliegenden Jahr fünf gestohlene Fahrzeuge (2018: 3). Während die Zahl der Wohnungseinbrüche um 18,75 Prozent (13 Fälle in 2019) zurückging, blieb die Zahl der Raubdelikte konstant bei drei. Zwei dieser Fälle konnten von der Polizei aufgeklärt werden, wie die Statistik aufzeigt. 

Einen Rückgang weist das Zahlenwerk hingegen bei den Sexualdelikten auf. Die Anzahl der Verbrechen sank um 33,33 Prozent. In 2019 gab es keine Vergewaltigungen/schwere sexuelle Nötigungen, in 2018 waren es noch zwei. Auch wurde kein sexueller Missbrauch von Kindern registriert. Im Vorjahr gab es eine Straftat. 

Um 66,67 Prozent ging auch die Zahl der Verbreitungen von pornografischen Schriften zurück (2019: 1, 2018: 3). Die Aufklärungsquote musste im vergangenen Jahr einen Dämpfer einstecken. Wurden in 2018 59,66 Prozent aufgeklärt, waren es in 2019 „nur“ 57,23 Prozent.

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