Kriminalität: Deutlicher Rückgang in der Volmegemeinde

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Schalksmühle - Von 508 auf 405 ist die Zahl der Straftaten auf Schalksmühler Gemeindegebiet im letzten Jahr zurückgegangen. Das bedeutet ein Minus von 20,3 Prozent. Diese Entwicklung weist die kriminalpolizeiliche Statistik aus, die am Mittwoch in Lüdenscheid durch die Kreispolizeibehörde vorgestellt wurde.

Nahezu unverändert geblieben bei 51 Prozent ist im Vorjahresvergleich die Aufklärungsquote. Die Polizei weist aber darauf hin, dass es sich bei den veröffentlichten Daten um das sogenannte „Hellfeld“ handelt. Nicht bekannt gewordene Delikte (polizeilich: Dunkelfeld) finden naturgemäß keinen Eingang in die Statistik. 

Die größten Fallzahlen liefern Diebstahlsdelikte mit 123 Vorgängen, die polizeibekannt wurden, dicht gefolgt von Vermögens- und Fälschungsdelikten mit 101 Fällen. 

Während bei den Diebstählen allerdings ein deutlicher Rückgang verzeichnet wird (-52) nehmen Vermögensdelikte um 11 Fälle in Schalksmühle zu. 

Bei schwerer Kriminalität spielt sich in der Volmegemeinde glücklicherweise wenig ab. Die Zahl der Sexualdelikte sank von zwei Fällen im Jahr 2016 auf noch einen. Ein Fall von Vergewaltigung beziehungsweise schwerer sexueller Nötigung taucht 2017 nicht mehr auf. 

Ebenfalls bei Null: Erkenntnisse zum sexuellen Missbrauch von Kindern gab es im letzten und auch im vorletzten Jahr nicht. Im öffentlichen Raum können sich Schalksmühler sicher fühlen, zeigt ein weiterer Wert. Von insgesamt zwei registrierten Raubdelikten ereignete sich gerade einer auf offener Straße. 

Eine leichte Zunahme verzeichnet die Kripo bei Wohnungseinbrüchen. Diese Zahl stieg von 20 auf 23. Die Aufklärungsquote ist in diesem Bereich mit 17,4 Prozent nicht hoch. Das gilt in noch geringerer Größenordnung übrigens auch für die zehn Diebstähle aus Kraftfahrzeugen beziehungsweise vier Diebstähle von Kraftfahrzeugen, so die Bilanz der Polizei.

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