Förderung "Dritter Ort"

"Dritter Ort": Konzept für Kreuzkirche wird ausgestaltet

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Schalksmühle - Die Gemeinde Schalksmühle erhält bekanntlich Fördermittel aus dem Programm „Dritte Orte – Häuser für Kultur und Begegnung im Ländlichen Raum“ des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW.

Über den Stand der Dinge der ersten Förderphase, in der es um die Entwicklung eines tragfähigen Konzeptes geht, und in der die Gemeinde mit 50.000 Euro unterstützt wird, informierte am Donnerstag im Ausschuss für Kultur und Sport die zuständige Fachbereichsleiterin Anja Wolf. 

Die bereits konkrete Idee, die Kreuzkirche am Mathagen zu einem Kultur-, Bildungs- und Begegnungszentrum umzunutzen und mit einem Gastronomieangebot aufzuwerten, sei in der Ausgestaltung. Dazu seien im gebildeten Arbeitskreis, aber auch bei einer ersten Bürgerinformationsveranstaltung Anfang November „erfreulich viele Personen an Bord“. 

Zahlreiche Mitwirkende gefunden

Unter anderem mitwirken würden Pfarrer Torsten Beckmann, Mitglieder des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Schalksmühle-Dahlerbrück, die Verantwortlichen der Musikschule Volmetal,Cosima Breidenstein und Kahtrina Frisch sowie Uwe Lal, die Vorsitzenden der entsprechenden Gemeindeausschüsse Michael Siol (SPD) und Bernd Müller (UWG), Bürgermeister Jörg Schönenberg, Gemeindemitarbeiterin Christiane Buscher-Bach und sie selbst. Die Liste möglicher weiterer Mitstreiter sei bereits angefangen worden. Potenzielle Nutzer des neuen Kultur-, Bildungs- und Begegnungszentrums seien bereits die Gemeinde, die dort Kulturveranstaltungen anbieten möchte, die Musikschule und die Volkshochschule Volmetal. Auch örtliche Musikvereine hätten laut Anja Wolf schon angefragt. 

In den kommenden Wochen und Monaten steht für das Planerteam einiges auf der Agenda. Bis Jahresende soll das Nutzungsprofil geschärft, ins neue Jahr hinein die Organisationsform für die Gastronomie erarbeitet sowie die Trägerschaft und Organisation festgelegt und mit dem Gemeinderat eine nachhaltige Finanzierung sichergestellt werden. Zudem sollen ab Januar räumliche und bauliche Anforderungen festgelegt und öffentliche Bürgerinformationen zum Zwischenstand gegeben werden. 

Konzept bis zur Jahresmitte fertig

Im März/April werden, so die weitere Planung, Exkursionen zur „räumliche Gestaltung und Architektur“ für das Team und interessierte Bürger sowie eine Verschriftlichung aller Ergebnisse durchgeführt. Zur Jahresmitte wird das Konzept öffentlich präsentiert und der Rat einen entsprechenden Beschluss fassen. 

Die Unterlagen müssen bis zum 31. Juli für die Bewerbung zur Umsetzungsphase abgegeben werden. „Das ist vor dem Hintergrund der frühen Sommerferien ein sportliches Programm“, sagt Anja Wolf, die sich aber sehr zuversichtlich zeigte. Bürgermeister Jörg Schönenberg wies in der Sitzung darauf hin, dass man nach dem Start des Projektes dieses mit Mitteln aus der Regionale 2025, für die sich unter anderem auch die Gemeinde beworben hat, weiter vorantreiben möchte.

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