Kreisverkehr in Heedfeld: Jetzt entscheidet Straßen.NRW

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Nach den Wünschen der Schalksmühler Lokalpolitiker soll an dieser Kreuzung ein Kreisverkehr entstehen. Ob dieser realisiert wird, entscheidet jetzt Straßen.NRW.

Schalksmühle - Die Gemeinde Schalksmühle kann für das Kreisverkehrsprojekt an der Kreuzung Heedfelder/Sterbecker Straße einen Antrag auf Aufnahme in das Priorisierungsprogramm für Kreisverkehre des Landesbetriebs Straßen.NRW stellen.

Nach einstimmigen Beschlussempfehlungen der zuständigen Fachausschüsse gaben am Montagnachmittag final auch die Mitglieder des Gemeinderates grünes Licht.

„Entschieden ist damit noch nichts, die Priorisierung wird zeigen, ob und wann wir zum Zug kommen. Erst wenn ein konkreter Termin genannt wird, müssen wir final entscheiden, ob an dieser Stelle wirklich ein Kreisel gebaut werden soll“, erklärte Bürgermeister Jörg Schönenberg noch einmal das Verfahren.

Bei einer Vorabprüfung durch Straßen.NRW landete das Bauprojekt in Heedfeld im Regierungsbezirk Arnsberg auf einem Spitzenplatz. Unter anderem weil täglich bis zu knapp 13 000 Fahrzeuge die Heedfelder Straße befahren. Sollte sich dieses Ranking nun auch im eigentlichen Priorisierungsverfahren bestätigen, könnte der Kreisverkehr zeitnah gebaut werden und der Landesbetrieb würde alle anfallenden Kosten von deutlich mehr als einer halben Millionen Euro tragen.

Der Kreisverkehr soll die Situation im Kreuzungsbereich vor allem für Linksabbieger aus der Sterbecker Straße deutlich verbessern. Aktuell ist dieses Vorhaben zu Stoßzeiten im täglichen Berufsverkehr nur schwierig möglich.

Baugebiet Stallhaus: Offenlagebeschluss verabschiedet

Einstimmig verabschiedet wurde auch der Offenlagebeschluss im Zuge des Bebauungsplan-Aufstellungsverfahrens für das neue Baugebiet in Stallhaus. Voraussichtlich von Mitte April bis Mitte Mai wird der Bebauungsplan öffentlich im Rathaus ausliegen und Bürger können ihre Anregungen und Bedenken zum Verfahren äußern.

Manfred Trimpop, UWG-Ratsherr und Vorsitzender der Siedlergemeinschaft Waldesruh-Stallhaus hatte zuvor noch einmal über Beschwerden der Anwohner in Stallhaus über die geplanten zweigeschossigen Gebäude im nördlichen Bereich des Neubaugebietes berichtet. Um die tatsächlichen Höhen der Häuser zu visualisieren, forderte er die Verwaltung dazu auf, diese auf der noch grünen Wiese in Stallhaus mit Stangen kenntlich zu machen.

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